CPME-Konferenz zu Vitamin D-Mangel in Europa

Vitamin D-Mangel bei Ärztekonferenz im Europäischen Parlament

Eine umfassende Dokumentation des Vitamin D-Mangels in Europa  will jetzt  die  WHO, die Weltgesundheitsorganisation, erstellen.

So eine  soeben veröffentlichten Erklärung der Public Advice International Foundation (PA International), einer WHO-Unterorganisation.

Darin heisst es:
“… das WHO-Regionalbüro für Europa (werde):

  • eine umfassende Sichtung der Fachliteratur über Vitamin-D-Mangel und seine Determinanten vornehmen;
  • den Vitamin-D-Mangel in der Europäischen Region so umfassend wie möglich dokumentieren;
  • einen integrierten Plan zu seiner Bekämpfung mittels einer Strategie gegen Mikronährstoffmangel ausarbeiten, wie sie im Aktionsplan Nahrung und Ernährung skizziert wird;
  • in Abstimmung mit dem WHO-Hauptbüro an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Leitlinien für Mikronährstoffe arbeiten.

Es ist nicht überraschend, dass die WHO – nach langem Zögern – sich dem Thema Vitamin D-Mangel nur “von einer Seite”, der Ernährung, zuwendet, obwohl die Vitamin D-Versorgung in Europa ganz überwiegend auf die UVB-Strahlen der Sonne angewiesen ist. Traditionell nämlich nimmt die WHO in den Auseinandersetzungen um die Balance zwischen der “guten” und der “bösen” Sonne eine durchaus einseitige Position ein. Eine realistische Analyse der “Vitamin D-Krise” in all ihren Aspekten, würde vroaussichtlich eine ausgewogenere Position der Organisation erzwingen.

Erst vor wenigen Monaten hatte die PA International gemeinsam mit dem Standing Committee of European Doctors (CPME) in einer Fach-Konferenz im Europäischen  Parlament in Brüssel das “Sonnenschein-Vitamin” geradezu enthusiastisch “gefeiert” mit solchen Sätzen wie:

Wenn es uns gelingt, dem Vitamin D-Mangel und mit ihm einer Reihe von Krankheiten vorzubeugen, werden wir in der Tat die Behandlungskosten senken und die wirtschaftliche Kostenlast auf unseren  Gesundheitssystemen erleichtern können.” “Die Lösung liegt in unseren Händen!” (Übers. d.Red.)

Die Finanzierung dieses umfassenden Projekts ist allerdings noch offen.

Quellen:
WHO Regionalbüro für Europa

Pressemeldung von der Konferenz von PA und CPME in Brüssel

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