Rheumtaische Arthritis

Mehr Sonne - und Solarium - bei chronischem Schmerz (Foto: Fotolia)

Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen rät den Patienten mit rheumatoider Arthritis, ausreichend Vitamin D aufzunehmen. Ein Mangel verstärke häufig die Gelenkschmerzen und könne das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten erhöhen.

Patienten sollten vom Hausarzt regelmäßig ihren Vitamin-D-Spiegel messen lassen und einen eventuellen Mangel durch ergänzende Präparate ausgleichen.

Während immer mehr ärztliche Fachgesellschaft, wie in diesem Fall,  auf die weitreichenden Folgen des Vitamin D-Mangels hinweisen und ausdrücklich die Rolle der Besonnung bei der Vitamin D-Versorgung betonen, wird in der Regel immer noch die Alternative zur Sonne, das Solarium, als verlässliche Quelle für das Sonnenschein-Vitamin D ausgeblendet. Begründet wird das, wenn überhaupt, mit der Hautkrebsgefahr durch die Sonnenbank.

Die Tatsche aber, dass die Vitamin D-Synthese in der Haut schon angestoßen wird weit unterhalb der Erythem-Schwelle, also lange bevor ein Sonnenbrand droht, und dass diese vorsichtige Form der Besonnung nur im Sonnenstudio, nicht aber an der Natursonne möglich ist, wird unverständlicherweise ausgeblendet. Ausgeblockt wird damit eine der zwei Quellen, neben der Nahrungsergänzung, für die so wichtige Vitamin D-Versorgung vor allem im “Vitamin D-Winter”.  Eine medizinische Begründung dafür gibt es nicht – nicht jedenfalls beim Besuch eine Qualitätsstudios.

Den Rheumtologen (und den unten verlinkten Studien) zufolge kommen Patienten mit chronischen Schmerzen und rheumatischen Beschwerden mit deutlich weniger Schmerzmitteln aus, wenn der Vitamin-D-Spiegel im Blut normal ist. Ein Mangel sei im Winter besonders häufig – denn Vitamin D werde zu 80 bis 90 Prozent durch die UV-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet.

Über Studien zu Sonne, Vitamin D und Schmerz haben wir  hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet.

Quelle: dpa

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