Häufiger und regelmäßiger Aufenthalte an der Sonne und eine Vitamin D-reiche Diät verringern das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um 32 bis 43 Prozent!

Entscheidend dabei ist die richtige und ausreichende Dosis an UVB-Strahlen. Ernährung – insbesondere Fisch, aber auch Milchprodukte, Eier und bestimmte Öle -  oder Nahrungsergänzung können  die Wirkung der Sonne unterstützen, allein dagegen haben sie kaum Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Krebserkrankung.

Französische Forscher vom Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale in Paris hatten über 10 Jahre an die 70.000 Frauen beobachtet. 2,871 Fälle von Brustkrebs wurden in dieser Zeit diagnostiziert.  Frauen aus Regionen mit vielen Sonnentagen und Vitamin D-reicher Kost hatten ein sehr viel geringeres Brustkrebs-Risiko als Frauen mit weniger Aufenthalt an der Sonne oder in sonnenärmeren Gegenden und geringere Aufnahme von Vitamin D durch Ernährung oder Nahrungsergänzung.

Eine hohe Dosis an Vitamin D durch Sonneneinstrahlung und Ernährung ist notwendig, um einen ausreichenden Schutzeffekt für Brustkrebs zu erzielen. Dieser Wert ist allerdings für Frauen in nördlichen Ländern sehr schwer zu erreichen, da dort das Sonnenlicht nicht starkt genug ist, um die ausreichende Vitamin D-Versorgung zu sichern“, so das Resumé der Wissenschaftler.

Die Lösung dieses Problems machen die Autoren von Erkenntnissen abhängig, die erst durch weitere klinische Studien zu erreichen seien.

Über eine frühere Studie aus dem gleichen Forschungszusammenhang haben wir hier berichtet.

Quelle: PubMed

Studie: P. Engel et al., Joint effects of dietary vitamin D and sun exposure on breast cancer risk: results from the French E3N cohort, Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention, Dezember 2010 (online vorab veroffenlticht)

2 Kommentare zu “Sonnenstrahlen und richtige Ernährung schützen vor Brustkrebs”

  1. [...] Überlebenschancen der Erkrankten. Über frühere Studien zu Vitamin D und Brustkrebs hatten wir hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]

  2. [...] ist in den vergangenen Jahren in etlichen Studien belegt worden. (Wir haben hier,  hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier [...]

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