Wer die Sonne meidet und auch sonst seinen Vitamin D-Spiegel vernachlässigt, kann damit seine Lebenserwartung erheblich verkürzen.

Wie schon in früheren ähnlichen Studien (s. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) belegt jetzt eine weitere Studie den Zusammenhang von Vitamin D-Versorgung und Sterblichkeitsrate. Die Daten stammen aus einer für die USA repräsentativen Erhebung mit dem umständlichen Namen “National Health and Nutrition Examination Survey Mortality Study“.

Die Studie hatte 7.500 Teilnehmer über fast vier Jahre beobachtet und ihren Vitamin D-Spiegel gemessen. In dieser Zeit starben 347 der Teilnehmer. Die Gestorbenen hatten einen deutlich niedrigeren Vitamin D-Spiegel im Blut als die überlebenden Teilnehmer (im Durchschnitt 54 nmol/l gegenüber 60,7 nmol/l). Für Teilnehmer mit einem Vitamin D-Spiegel unter 50 nmol/l bzw. 20 ng/ml erhöhte sich das Sterberisiko um 68 Prozent gegenüber Teilnehmern mit Werten über 75 nmol/l bzw. 30 ng/ml.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder verschiedenen Rassen und Ethnien konnten nicht beobachtet werden.

Quelle: PubMed

Studie: Earl S Ford et al., Vitamin D and all-cause mortality among adults in USA: findings from the National Health and Nutrition Examination Survey Linked Mortality Study, International Journal of Epidemiology, vorab online veröffentlicht 25. January, 2011

Kommentar Grant (Nachtrag August 2011)

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