Vitamin D-Mangel führt bei Menschen, die an Diabetes 1 erkrankt sind, zu Arterienverkalkung, zur Bildung von Plaques in den Herzkranzgefäßen und damit zu einem erhöhten Herzinfarkt-Risiko.

Forscher an der Universität von Denver, Colorado, und vom Pharma-Riesen Novartis hatten 374 Diabetes-Patienten mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren nach ihrem Vitamin D-Status in drei Gruppen eingeteilt: Teilnehmer mit normalem (>30 ng/ml) Vitamin D Spiegel, mit einem Vitamin D-Mangel (20-30 ng/ml) und einem akuten Vitamin D-Defizit (<20 ng/ml) und hatten bei allen Teilnehmern das Ausmaß der Arterienverkalkung gemessen.

Nach drei (3) und dann nach sechs (6) Jahren wurden diese Messungen wiederholt und verglichen. Das Ergebnis:
Drei Jahre nach Beginn der Untersuchungen zeigte sich ein um mehr als das Dreifache erhöhte Risiko eine Arterienverkalkung bei den Teilnehmern mit einem Vitamin D-Mangel.

Der Risiko-Anstieg variierte stark nach dem Typ des Vitamin D-Rezeptors, wie die Messungen in den folgenden drei Jahre ergaben.

Schon frühere Studien hatten den Zusammenhang von Vitamin D-Versorgung und Arterienverkalkung belegt.

Quelle: Science Daily

Studie: Kendra A. Young et al.,  Vitamin D Deficiency and Coronary Artery Calcification in Subjects With Type 1 DiabetesDiabetes Care, Februar 2011, vol. 34 no. 2 454-458

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