Wer in jungen Jahren regelmäßig sonnt (und bräunt) stärkt seine Knochen und tut etwas gegen Knochenschwäche im Alter.

Das haben Wissenschaftler im sonnigen Hawaii in einer Studie mit knapp 100 jungen Frauen festgestellt. Wieviel Sonnenstrahlen eine Teilnehmerin über eine länger Zeit abbekommen hatte, wurde gemessen an dem Unterschied zwischen dem natürlichen Hauttyp (gemessen am inneren Oberarm) und der “erworbenen” Bräune (gemessen an der Stirn). Die Knochendichte wurde mit den übliche Mitteln (DXA) gemessen.

Je größer der Unterschied zwischen ungebräunter und gebräunter Haut, also je regelmäßiger die Teilnehmerin sich an der Sonne aufhielt, desto höher die Knochendichte sowohl im Rückgrat als auch in der Hüfte und an anderen Körperstellen.

Quelle: PubCrawler

Studie: D.L. Osborne et al.,  Tanning predicts bone mass but not structure in adolescent females living in Hawaii,  American  Journal of Human Biology, vorab veröffentlicht 14. April 2011

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