Menschen mit einem Mangel an Sonnenschein-Vitamin D laufen eher Gefahr, an einem Herzversagen zu sterben, als Mitmenschen mit einem angemessenen Vitamin D-Spiegel. Das Risiko wächst um 10 Prozent jeweils pro 10 nmol/l weniger Vitamin D im Blut.
Die Wissenschaftler der Universität Groningen hatten 548 Patienten mit Herzversagen über einen Zeitraum von 18 Monaten verfolgt. In dieser Zeit waren 155 Patienten gestorben und weitere 148 Patienten waren wieder in die Klinik eingeliefert worden.
Sowohl bei den Todesfällen als auch bei den Wiedereinweisungen zeigte sich ein klarer Trend: Je höher der Vitamin D-Wert zu Beginn der Untersuchung, desto seltener kam es zu einer der beiden Ereignisse. Den Grund dafür vermuten die Forscher in dem seit längerem bekannten Einfluss des Vitamin D auf das komplexe System der Angiotensine (RAS), das unter anderem auch die Gefäßverengung und damit den Bluthochdruck steuert, und in der Wirkung des Sonnen-Hormons gegen Entzündungen aller Art.
Quelle: HighWire
Studie: Licette C.Y. Liu et al., Vitamin D status and outcomes in heart failure patients, European Journal of Heart Failure, online vorab veröffentlicht 04. Mai 2011.
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