Wer im täglichen Leben sich häufiger an der Sonne aufhält verringert sein Risiko, an einem der tödlichsten Krebsarten, dem Lymphknotenkebs, zu erkranken.

Wissenschaftler verschiedener kalifornischer Krebsforschungsinsitute untersuchten in einer akutellen Studie mit den Daten der California Teachers Study den Zusammenhang von unterschiedlichem Verhalten an der Sonne und verschiedenen Formen des Lymphoms. Unter den mehr als 120.000 Teilnehmern identifizierten sie etwa 750 Fälle von bösartigen Lymphomen aus den Jahren 1995 bis 2007.

Je nach Aufenhalt an der Sonne in den jeweiligen Wohngebieten verringerte sich die Zahl der Krebsfälle – aus die Hälfte bei der Gruppe mit der höchsten gegenüber der geringsten Sonnen-Exposition. Daran änderte sich auch dann nichts, wenn andere Faktoren wie Hauttyp, Geschlecht oder sozialer Status berücksichtigt wurde.

Wie in vielen anderen Studien zeigte sich auch hier, dass die Vitamin D-Zufuhr über Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzung keine Rolle spielte.

Quelle: PubMed

Studie: Ellen T. Chang et al., Adulthood residential ultraviolet radiation, sun sensitivity, dietary vitamin D, and risk of lymphoid malignancies in the California Teachers Study,  Blood, vorab online publiziert 26. Mai 2011.

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