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Knochenbrüche bei Frauen nach den Wechseljahren aufgrund von Vitamin-Mangel sind in vielen Studien nachgewiesen und dokumentiert.  Ob aber das “Sonnenschein-Vitamin” auch bei jungen Frauen eine wichtige Rolle spielt bei Knochenbrüchen aufgrund langfristiger Belastungen, war bisher nicht untersucht worden.

Eine Studie am Naval Health Research Center in San Diego, Kalifornien, konnte jetzt nachweisen, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D das Risiko eines Ermüdungsbruchs der Unterschenkelknochen um die Hälfte senken kann.

Soldatinnen der US-Navy wurden in den Jahren 2002-2009 auf ihren Vitamin D-Spiegel im Blut getestet. 600 von ihnen erlitten im der Folgezeit einen Ermüdungsbruch des Schien- oder Wadenbeins. Ihre Werte wurden verglichen mit 600 anderen Soldatinnen, die keine Brüche erlitten hatten.  Es stellte sich ein stabiler, linearer Zusammenhang zwischen Vitamin D-Spiegel und Bruchrisiko heraus:
Je höher die vitamin D-Werte, desto seltener kam es zu Ermüdungsbrüchen.

Quelle: PubMed

Studie:  Burgi et al., High serum 25-hydroxyvitamin D is associated with low incidence of stress fractures, Journal of Bone and Mineral Research, online vorab publiziert 22. Juni 2011

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