Dass die UV-Strahlen der Sonne gegen Atemwegserkrankungen helfen und die Lungenfunktion verbessern, ist seit mehr als 100 Jahren bekannt. Dass dahinter das “Sonnenschein-Vitamin D3″ steckt, ist eine Entdeckung erst aus jüngster Zeit. So konnte vor einigen Jahren der Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Vitamin D-Mangel im “Vitamin D-Winter”, von Oktober bis März, und Infektionen aller Art, vor allem aber der Grippe, schlüssig nachgewiesen werden (s. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Forscher aus Großbritannien sind jetzt in einer Untersuchung mit 6789 Teilnehmern der Frage nachgegangen, ob und in welchem Ausmaß sich die Versorgung mit Vitamin D auf Infektionen der Atemwege und der Lunge  auswirkt. Das Ergebnis war eindeutig: Je höher der Vitamin D-Wert im Blut der Probanden, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer Atemwegsinfektion. Jeder Anstieg von nur 10 nmol/l senkte das Krankheitsrisiko jeweils um sieben Prozent.

Quelle: PubCrawler

Studie: E.  Hyppönen et al., Vitamin D status has a linear association with seasonal infections and lung function in British adults,  British Journal of Nutrition 2011, vorab veröffentlicht 6. Juni, 1-8

Ein Kommentar zu “Mehr Sonne zum Atmen”

  1. [...] und der Atemwege bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen haben wir verschiedentlich berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und [...]

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