Vitamin D-Mangel führt zur Verdickung der Gefäßwände und zu Arterienverkalkung. Damit wird, so die Autoren einer Studie an der Universität von Miami, Florida, der Zusammenhang zwischen dem Sonnenschein-Vitamin D und der “Volkskrankheit” Atherosklerose bestätigt.

Im Rahmen der Studie wurden  bei 103 Männer und Frauen  die Blutwerte von Vitamin D, Kalzium, Phospor und Parathormon gemessen und per Ultraschall verschieden Messgrößen für die Verdickung und “Verkalkung” der Halsschlagader bestimmt.

Mit zunehmenden Vitamin D-Werten (25-hydroxyvitamin D) nahm die Verdickung der Gefäßwände ebenso kontinuierlich ab,  wie die Verkalkung (Plaque-Bildung). Dreizehn Prozent der Unterschiede bei der Gefäßverkalkung zwischen den Teilnehmern konnte mit der unterschiedlichen Vitamin D-Versorgung erklärt werden. Der Kalzium- und Parathormon-Spiegel dagegen erwiesen sich als bedeutungslos. Auch andere bekannte Faktoren für die Entstehung der Atherosklerose hatten die Forscher vorab ausgeschlossen.

Arterienverkalkung bzw. -verhärtung (Atherosklerose/Arteriosklerose) ist eine der bedeutendsten Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Quelle: PubMed

Studie: Angela L. Carrelli et al., Vitamin D Deficiency Is Associated With Subclinical Carotid Atherosclerosis – The Northern Manhattan Study, Stroke, 2011; 42: 2240-2245

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