Die stimmungsaufhellende Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins” durch die Stimulierung der “Glückshormone” ist in vielen Studien beschrieben worden. Die Wirkung des Vitamin D bei einer “ausgewachsenen” Depression ist nach wir vor umstritten.

Forscher an der University of Massachussetts, USA, haben diesen Zusammenhang von depressiven Symptomen und Vitamin D-Mangel zumindest bei Frauen einmal mehr bestätigt.

In einer umfassenden Untersuchung mit 81.189 Teilnehmerinnen an der Women’s Health Initiative (WHI) im Alter zwischen 50 und 79 Jahren wurden die Ernährungsgewohnheiten und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel erhoben und in Verbindung gebracht mit der Entwicklung depressiver Symptome über einen Zeitraum von drei Jahren.

Selbst bei Frauen mit einer Vitamin D-Zufuhr von nur 400 IE/Tag durch die Nahrung verringerten sich bereits die Symptome einer Depression um 20 Prozent im Vergleich zu Frauen, die weniger als 100 IE zu sich nahmen .

Weniger eindeutig die Wirkung von Vitamin D-Pillen.

Die Vitamin D-Bildung durch das Sonnenlicht, normalerweise die Hauptquelle des Sonnenlicht-Vitamins, wurde in dieser Studie allerdings nicht einbezogen.

Quelle: PubMed

Studie: E.R. Bertone-Johnson et al., Vitamin D intake from foods and supplements and depressive symptoms in a diverse population of older women, American Journal of Clinical Nutrition, 24. August 2011, vorab online publiziert

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