Bräune der natürliche Sonnenschutz

Bräune, der "Sonnenschirm der Natur", schützt besser als Sonnencremes vor DNA-Schäden durch "Freie Radikale". Foto: iStockphoto

Mit einigen weit verbreiteten Ansichten räumt eine aktuelle Studie auf, die den Zusammenhang zwischen Besonnung (UV-Strahlen), Pigmentierung und Zellschädigung (oxidativem Stress) an 127 jüngeren Teilnehmern und im Labor an haarlosen Mäusen mit normaler und starker Pigmentierung untersuchte.

Erste Überraschung: Nur die Intensität der Sonnenstrahlen, nicht aber die Dauer oder die Art der besonnten Hautfläche erhöhte die Anzeichen (Marker: 8-oxo-dG) für DNA-Schädigungen durch “Freie Radikale” beim Aufenthalt an der Sonne.

Zweite Überraschung: Die Bräunung der Haut – aber nicht der Gebrauch von Sonnencremes -  schützte die Haut vor den Schäden durch oxidativen Stress (“Freie Radikale”) bei den menschlichen Teilnehmern. Bei den Labormäusen traten diese Schäden nur auf bei den wenig pigmentierten Mäusen, nicht aber bei den Mäusen mit starker Bräunung.

DNA-Schädigung durch oxidativen Stress ist eine der bedeutenderen Ursachen für die Entstehung von Hautkrebs.

Die Schlussfolgerung aus diesen Studienergebnissen bestätigen die eigentlich nahliegende Vermutung:
Bräunung als die natürliche Reaktion der Haut auf die UV-Strahlen der Sonne ist allen künstlichen Sonnenschutzmitteln immer dann überlegen, wenn diese Pigmente als “Sonnenschirme der Natur” nicht durch exzessive Intensität der Sonnenstrahlen überstrapaziert werden.

Dass die Bräune, neben dieser überlegenen Schutzfunktion auch noch ein Zeichen darstellt für eine gute Versorgung mit dem lebenswichtigen “Sonnenschein-Vitamin D”,  ergänzt die positiven Überaschungen aus dieser Studie.

Quelle: Science Daily

Studie: Masashi Kato et al., Sunlight Exposure–Mediated DNA Damage in Young Adults, Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention. August 2011,  20; 1622

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