Ein Drittel der acht Millionen Osteoporose-Fälle in Deutschland sind Manner jenseits der 50 Jahre. Obwohl die Osteoporose eine der am schnellsten anwachsenden “Volkskrankheiten” ist, wird sie als “Alterserkrankung” und “Frauenkrankheit nach den Wechseljahren” von den Jüngeren nicht ernst oder überhaupt zur Kenntnis genommen.  Dabei müsste die Vorbeugung in jungen Jahre beginnen: Mit der Stärkung der Knochen in der Aufbauphase bis etwa zum 30. Lebensjahr und dem Abbremsen der Knochenabbaus in den Jahren danach. Dabei spielt das Vitamin D eine entscheidende Rolle.

Jetzt schlagen auch die Urologen Alarm. In den urologischen Praxen müsse die Abklärung und die vorbeugende Behandlung der Osteoporose beim Mann verstärkt werden, zumal einer der Gründe für den Knochenabbau der Testosteron-Mangel bei älteren Männern sei. So die die DeutschenGesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Die Osteoporose-Gefahr werde besonders bei Männern häufig durch die Behandlung anderer Krankheiten wie etwa Prostatakrebs verstärkt.

Die Urologen empfehlen zur Vorbeugung der Osteoporose schon in frühen Jahren viel Bewegung im Freien und an der Sonne (UVB-Strahlen der Sonne oder der Sonnenbank sind notwendig für 80 bis 90 Prozent der Vitamin D-Bildung über die Haut) sowie kalziumreiche Ernährung. Notfalls könne beides, Kalzium und Vitamin D auch als Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Quelle:  DGU/BDU-Pressestelle

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