In einem Versuch, die ständig wachsenden Einsichten in den komplexen Zusammenhang von Sonnenschein-Vitamin D und vielen Krebserkrankungen so knapp wie möglich zusammen zu fassen, hat jetzt der auch in Deutschland weithin als Vitamin D-Experte bekannte Prof. William B. GrantZehn Tatsachen über Vitamin D und Krebs” formuliert.

Hier die 10 Punkte in der Übersetzung durch die Redaktion:

  1. In vielen Studien wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Sonnen-Exposition (UVB) und dem Sonnenschein-Vitamin D mit einem verminderten Risiko von Brust-, Dickdarm- und Mastdarm-Krebs festgestellt.
  2. Ergebnis einer repräsentativen Studie mit einer täglichen Zufuhr von1100 Einheiten (IE) Vitamin D3 plus 1450 mg Kalzium zeigte einen Rückgang der Krebsfälle von 77 Prozent über alle Krebsarten.
  3. Geographische Studien belegen eine niedrigere Sterberate für 15 bis 20 Krebsarten in Regionen mit mit höherer Sonnen-/UVB-Einstrahlung.
  4. Beobachtungsstudien kommen zu dem Ergebnis, dass das Risiko einer Brust- oder Darmkrebs-Erkrankung sinkt, wenn der Vitamin D-Spiegel im Blut den Wert von 40 ng/mL (100 nmol/L) übersteigt.
  5. Wissenschaftler haben die Funktionsabläufe im Körper beschrieben, die die Wirkung des Vitamin D bei der Verminderung des Krebsrisikos in der Entstehung, im Wachstum und in der Ausbreitung erklären.
  6. Das Auftreten von “weissem” Hautkrebs kann ein Zeichen sein für die mehr als ausreichende Aufnahme von Vitamin D zur Verringerung des Krebsrisikos bei anderen, internen Krebsarten.
  7. Patienten mit einem hohen Vitamin D-Spiegel zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose haben eine fast doppelt so hohe Überlebenschance wie Patienten mit einem niedrigen Vitamin D-Wert.
  8. Menschen mit dunklerer Hautpigentierung, die in nördlichen Regionen leben, wie z.B. Afro-Amerikaner, tragen eine höheres Krebsrisiko, zum Teil aufgrund des niedrigeren Vitamin D-Spiegels durch die geringere UVB-Durchlässigkeit der stärker pigmentierten Haut.
  9. Zwischen einer höheren UVB-Exposition (Aufenthalt an der Sonne, Sonnenbank) in jüngeren Jahren und einem verringerten Brust-und Prostata-Krebsrisiko besteht ein direkter Zusammenhang.
  10. Patienten, die im Sommer mit Brust-, Darm- oder Prostata-Krebs (in Norwegen) diagnostiziert wurden, hatten eine höhere Überlebensrate als die im Winter diagnostizierten Krebspatienten.

Quelle: Vitamin D-Council

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