Eine gute Vitamin-D-Versorgung senkt das Risiko, an Typ 2 Diabetes mellitus zu erkranken.

Diesen Zusammenhang bestätigt jetzt eine Studie des Helmholtz Instituts, München, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Diabetes Zentrum und der Universität Ulm.

Die Forscher führen diesen Effekt auf die entzündungsmindernde Wirkung von Vitamin D zurück. Das Ergebnis der Studie könnte nach Ansicht des Helmholtz-Instituts  direkte Auswirkungen für die Prävention der Volkskrankheit haben, von der laut offzieller Statistik etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind – mit einer zusätzlich sehr hohen Dunkelziffer. Bisher gibt es keine Therapie, die diese immer noch rasch anwachsende Volkskrankheit heilen könnte.

Vitamin-D-Mangel ist durch die moderne Lebensweise und die geographische Breite in Deutschland relativ weit verbreitet. Vor allem in den Wintermonaten ist die Versorgungslage aufgrund des Mangels an Sonnenlicht häufig unzureichend“, so Dr. Barbara Thorand vom Institut für Epidemiologie II des Helmholtz Zentrums München. „…eine gezielte Verbesserung der Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung (könnte) zugleich das Diabetes-Risiko vermindern.“ Der menschliche Körper stellt das Vitamin D  selber her durch die UVB-Strahlen der Sonne oder der Sonnenbank.

Bei SonnenNews haben wir in der Vergangenheit über eine Reihe von Studien mit ähnlichen Ergebnissen für Diabetes 1, eine Autoimmunerkrankung, und Diabetes 2 berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Quelle: Helmholtz Zentrum München

Studie: Thorand B et al., Effect of Serum 25-Hydroxyvitamin D on Risk for Type 2 Diabetes May Be Partially Mediated by Subclinical Inflammation: Results from the MONICA/KORA Augsburg study. Diabetes Care. 2011, 34/10, online vorab veröffentlicht.

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