Superhormon Vitamin D

Ausreichende Vitamin D-Versorgung ohne "Sonnen-Angst"

Die Angst vor der Sonne grassiert in Deutschland. Nach einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der GfK im Auftrag der “Apotheken-Umschau” sind es vor allem die Frauen, die immer häufiger aus Angst vor Hautkrebs und Hautalterung die Sonne völlig meiden (27,8 Prozent). Nach Möglichkeit der Sonne aus dem Weg gehen 62,7 Prozent der Bevölkerung, 71,1 Prozent schützen sich grundsätzlich mit Sonnenschutzmitteln, wenn sie sich in die Sonne legen und zwei Drittel der Befragten nutzen an der Sonne einen Sonnenschutz mit immer höherem Lichtschutzfaktor (LSF 12 bis 30).

Die Konsequenz: Der ohnehin hohe Vitamin D-Mangel in der deutschen Bevölkerung steigt ständig. Bei Frauen stärker als bei Männern. Im Winter erreichen nicht einmal 20 Prozent der Bevölkerung den ohnehin niedrig angesetzten Grenzwert des “Normalen” (50 nmol/l).

In tausenden von wissenschaftlichen Studien jährlich werden die Zusammenhänge von einem Mangel an “Sonnenschein-Vitamin D” mit zahlreichen chronischen “Volkskrankheiten” immer deutlicher. Dass auch bei diesen chronischen Krankheiten, von Diabetes bis zum “schwarzen” Hautkrebs, die Frauen am stärksten betroffen sind, ist vermutlich auch der steigenden “Sonnenangst” und in deren Folge dem wachsende Vitamin D-Defizit zuzuschreiben.

In einem handlichen und verständlich geschriebenen Buch: “Superhormon Vitamin D – So aktivieren Sie Ihren Schutzschild gegen chronische Erkrankungen” (s. Abbildung)  fasst jetzt Prof. Dr. Jörg Spitz die Fakten und Argumente übersichtlich zusammen.  Dabei wird deutlich, dass die steigende “Sonnenangst”, die von Dermatologenverbänden und der Presse als Erfolg gefeiert wird, dramatische Konsequenzen für die Gesundheit breiter Bevölkerungskreise hat und die Gesundheitssysteme mit ständig wachsenden Milliarden-Beträgen jährlich belastet.

Quelle: Pressemitteilungen der “Apotheken Umschau”

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