UV-Bestrahlung für Vitamin D

Im "Vitamin D-Winter" kann die Sonnenbank den Vitamin D-Bedarf decken.

Die UVB-Strahlen der Sonne oder der Sonnenbank erzeugen ausreichend Vitamin D über die Haut, lange bevor es auch nur zu einer Hautrötung kommt. Soviel ist bekannt. Genaue Messungen aber, welche Dosis an UV-Strahlen wieviel “Sonnenschein-Vitamin” entstehen lässt, gibt es bisher kaum.

Jetzt erscheint an der Universtät von Kopenhagen, Dänemark, eine Studie, bei der gemessen wird, wieviel UVB in wievielen Bestrahlungen wieviel Vitamin D (25(OH)D) “produziert”. Und wieviel UVB braucht es auf einer Sonnenbank, um im Winter den Vitamin D-Status aus dem Sommer beizubehalten? Denn in unseren Breiten fällt die Sonne im “Vitamin D-Winter” von Oktober bis März als Vitamin D-Lieferant (fast) völlig aus.

60 Teilnehmer an dem Experiment wurden in vier Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe wurde einmal pro Woche mit jeweils einer Dosis von einem SED (Standard Erythema Dosis)* auf etwa 88 Prozent der Hautfläche bestrahlt. Die zweite Gruppe jede zweite Woche mit der gleichen Dosis, die dritte Gruppe nur einmal alle vier Wochen. Die vierte Gruppe erhielt keinerlei UV-Bestrahlung. Da das Experiment im Winter stattfand, konnte die Sonne im Freien die Ergebnisse nicht beeinflussen.

Der Vitamin D-Spiegel wurde bei allen Teilnehmern zu Beginn der Studie und dann jeweils immer nach vier Wochen in der Zeit zwischen Oktober und Februar gemessen. Die letzte Messung erfolgte zwei Tage nach der letzten Sitzung auf der Sonnenbank.

Bei der Gruppe mit wöchentlicher Besonnungen blieb der Sommer-Vitamin D-Spiegel nicht nur konstant sondern stieg deutlich an von 71.9 nmol/l auf  84.5 nmol/l. Bei der Gruppe mit einer Sonnenbank-Sitzung alle zwei Wochen blieb der Vitamin D-Spiegel aus dem Sommer erhalten. Die Teilnehmer, die nur alle vier Wochen zum Besonnen kamen, verloren einen erheblichen Teil ihres Vitamin D-Status, der im Durchschnitt von 56.4 nmol/l auf 47.8 nmol/l zurückging.

Wie erwartet fiel der Verlust an Vitamin D im Blut bei der Gruppe ohne jede Besonnung noch wesentlich deutlicher aus: Ein Rückgang von 64.8 nmol/l auf 40.1 nmol/l.

Um den Vitamin D-Spiegel auf dem Niveau des Sommers zu halten, braucht es also lediglich einen Sonnenbank-Besuch alle zwei Wochen mit einer Bestrahlung von einer SED*. Wer aus dem Sommer einen Vitamin D-Mangel mitbringt (weniger als 50-75 nmol/l) kann bereits mit einem Solarienbesuch pro Woche das gesunde Maß an “Sonnenschein-Vitamin” erreichen.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen frühere Studien, über die wir hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier gepostet haben.

*Die Standard Erythema Dosis (SED) ist ein Standard-Messwert der erythemwirksamen UV-Bestrahlung. Ein Anhaltspunkt: Die Haut einer Person  mit dem bei uns häufigen Hauttyp 3 würde eine erste leichte Rötung zeigen nach einer Bestrahlung von drei (3) SED. Bei einem Hauttyp 1 genügten dafür schon 1,5 SED.

Quelle: PubCrawler

Studie: M.K. Bogh et al., A small suberythemal UVB dose every second week is sufficient to maintain summer vitamin D levels: a randomized controlled trialBritish Journal of Dermatology, 20. Oktober 2011, online vorab veröffentlicht

 

 

 

Ein Kommentar zu “Sonnenschein-Vitamin von der Sonnenbank – wenig bewirkt viel!”

  1. Edwinam 26.03.2012 um 20:33

    Sonnenvitamin D gegen Impfungen

    Ein klinischer Versuch, der Universität Minato-ku in Tokio, wurde herausgefunden, dass das Sonnenvitamin D eine 800% höhere Wirksamkeit gegen Grippe hat als Impfungen! Grippeimpfungen, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen, erreichen nur eine 1%ige Reduktion der Grippesymptome. Im Klartext: Von 100 geimpften Personen können immer noch 99 eine Grippe bekommen.
    Das Lager der Impfbefürworter ist in erster Linie daran interessiert, Grippe als Ausrede zu benutzen, um mehr Leute zu impfen, ohne Rücksicht darauf, ob solche Impfungen nützlich – oder sicher – sind. Bill Gates sagte kürzlich an der TED-Konferenz: „Wenn wir bezüglich neuer Impfstoffe … wirklich gute Arbeit leisten, könnten wir die Weltbevölkerung um 10 bis 15% verringern!
    Die Impfbefürworter sind nicht wirklich Anhänger der Wissenschaft. Es könnten Hunderte von Studien veröffentlicht werden, die beweisen, um wie viele male Vitamine die Impfungen an Wirksamkeit übertrifft, die Ärzte würden es dennoch nie empfehlen.
    Selbst wenn das Sonnenvitamin D einen 100prozentigen Schutz gegen alle Grippeinfektionen anbieten könnte, würden die Ärzte es nicht empfehlen.
    Warum? Es läuft ihrer medizinischen Falschausbildungs-Programmierung entgegen, die besagt, dass Vitamine nutzlos sind und nur Arzneimittel, Impfungen und Chirurgie als echte medizinische Behandlungen gelten.
    Diese Vorgehensweise sieht man auch in der „Krebsindustrie“. Alles Natürliche, das gegen Krebs helfen oder vorbeugen könnte wird schlecht gemacht!
    Viele Doktoren der Medizinwissenschaftlen sind schlichtweg unfähig, außerhalb ihrer sehr begrenzten Kästen zu denken, in die ihre Köpfe während Jahren der Umerziehung in der medizinischen Ausbildung geschoben wurden.
    Die Tatsache, dass eine Meinung weitläufig aufrecht erhalten wird, ist kein Beweis
    dafür, dass sie nicht ausgesprochen widersinnig ist. In der Tat ist es so, dass im Hinblick auf die Dummheit der Mehrheit der Menschen, eine weit verbreitete Überzeugung wahrscheinlich eher töricht als vernünftig ist.
    Weitere Studien beweisen, dass das Sonnenvitamin D auch bei Asthma, vor Herzinfarkten, vor 13 der häufigsten Krebsarten, vor Diabetes 1+2, usw. nützt.
    Sollten da nicht alle Beamten der Gesundheitsbehörden, Ärzte und Gesundheitsexperten herbeieilen, um eine vernünftige Vitamin-Vorsorge zu empfehlen?
    Wer 1 mal in der Woche auf die Sonnenbank geht und regelmässig spazieren geht, sorgt ganz natürlich für eine ausreichende Vitamin D-Produktion.

    Jetzt&heute Sonnenstudio
    Altweg 12
    8500 Frauenfeld

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben