Paranoia, Halluzinationen und psychotische Schübe kommen bei Jugendlichen mit einem Vitamin D-Mangel vier Mal häufiger vor als bei Jugendlichen mit einem normalen Vitamin D-Spiegel im Blut. So das Ergebnis einer Studie mit jugendlichen Patienten, die im Nationwide Children’s Hospital in Columbus, Ohio, USA, wegen psychischer Störungen behandelt wurden.

Diese Ergebnisse wurden jetzt bei der Jahrestagung der American Academy of Child and Adolescent Psychiatry vorgestellt.

Dass Vitamin D Gehirnfunktionen und Psyche beeinflusst, ist seit langem bekannt. Vitamin D aktiviert Rezeptoren an Hirnzellen in Bereichen, die für die Verhaltenssteuerung verantwortlich sind, stärkt die körpereigenen Signalstoffe (Neurotrophine), die die Verbindung zwischen den einzelnen Nervenzellen des Gehirns herstellen  und schützen die Blutgefäße des Gehirns vor überschiessenden Immunreaktionen.

Quelle: Fox News

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