Winter-Depression

Mangel an Sonnenschein-Vitamin kann auch bei Männern zu Depressionen führen

Das Sonnenschein-Vitamin D schützt auch die Männer vor depressiven Verstimmungen oder gar Depressionen.

Nach vielen wissenschaftlichen Untersuchungen, die vor allem die Wirkung des Vitamin D auf die Hirnfunktionen und die Psyche von Frauen  belegt hatten, weist jetzt auch eine Studie mit mehr als 3.300 Männern mittleren und höheren Alters nach, dass nicht nur der Winter-Blues, sondern durchaus ernsthafte Depressionen durch eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin verhindert werden könnten.

16 Forscher aus unterschiedlichen Universitäten und Instituten in West- und Ost-Europa hatten sich für diese Studie im Rahmen der European Male Ageing Study zusammengetan.

Es zeigte sich, dass durchgängig die Vitamin D-Werte bei Männern mit einer Depression niedrige lagen als bei psychisch Gesunden. Diese Unterschied liess sich auch nicht durch die unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensstile oder mit dem allgemeinen Gesundheitszustand der Betroffenen erklären.

Insgesamt lag das Risiko, an einer Depression zu erkranken, bei den Männern mit den niedrigsten Werten um 70 Prozent höher als bei den Männern in der Gruppe mit dem höchsten Vitamin D-Spiegel im Blut.

Anders als das sichtbare Licht, entsteht die anitdpressive Wirkung des Vitamin D durch die Steuerung und Regulierung der Botenstoffe, die im Gehirn das “Glücksgefühl”, die “Glückshormone”, mobilisieren.

Die sinkenden Vitamin D-Werte im “Vitamin D-Winter” führen also auch bei Männern zu häufigeren Depressionen mit den bedrückenden Belastungen nicht nur der Betroffenen sondern auch ihrer Familien.

Da ein Ausweichen an südliche Strände nur für die wenigsten eine Alternative darstellt, bleibt auch den Männern nur der stimmungsaufhellende Gang ins Sonnenstudio oder das Schlucken von Vitamin D-Pillen.

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Quelle: Eurekaltert

Studie:  David M Lee et al., Lower vitamin D levels are associated with depression among community-dwelling European menJournal of Psychopharmacology,  25/10, S. 1320-1328

 

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