Wer sonnt lebt längerEine optimale Versorgung (75 – 87,5 nmol/L)  mit dem Sonnenschein-Vitamin D aus den verschiedenen Quellen – Sonnen- und Sonnenbank-Exposition, Ernährung, Nahrungsergänzung – verringert das Sterbe-Risiko insgesamt um etwa 30 Prozent gegenüber den Menschen mit einem akutenVitamin D-Defizit.

Von einer Verbesserung der Vitamin D-Versorgung profitieren die Menschen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut mehr als diejenigen mit günstigeren Ausgangswerten. In anderen Worten, je krasser das Vitamin D-Defizit, desto größer der Zuwachs an Lebenserwartung durch eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels.

Bei einem optimalen Serumwert von 87,5 nmol/L führt eine weitere Steigerung des Vitamin D-Gehalts im Blut nicht mehr zu einem geringeren Sterberisiko.

Eine Gruppe bekannter Vitamin D-Forscher aus mehreren europäischen Ländern waren in einer Meta-Studie, die in diesen Tagen online vorab veröffentlicht wurde, zu diesem Ergebnis gekommen.  Sie werteten dabei die Daten aus 14 Langzeitstudien mit 62.548 Teilnehmern und  5.562 Todesfällen aus.

Mit dieser Meta-Studie werden auch die zahlreichen Berichte bei SonnenNews.de über einzelne Untersuchungen zu diesem Thema (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier) zusammengefasst.

Quelle: HighWire

Studie: Armin Zittermann et al.,  Vitamin D deficiency and mortality risk in the general population: a meta-analysis of prospective cohort studies, American  Journal of Clinical Nutrition, Januar 2012, vorab online 14. Dezember 2011.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben