Diabetes mellitus, eine der häufgsten Schwangerschafts-Komplikationen, hat einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft, auf die Geburt und die Gesundheit der Neugeborenen. Dieser Schwangerschafts-Diabetes tritt doppelt so häufig auf bei Frauen mit einem ausgeprägten Vitamin D-Mangel im Vergleich zu Schwangeren mit optimaler Versorgung.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie kanadische Studie der Universität von Toronto. Der Vitamin D-Spiegel wurden 335 Schwangeren in der 15. – 18. Schwangerschaftswoche gemessen.  116 der Frauen entwickelten eine typische Schwangerschafts-Diabetes. Dieser Fall trat nur halb so häufig auf bei den Schwangeren mit optimalen Vitamin D-Werten im Blut (73,5 nmol/l und darüber) gegenüber der Teilnehmerinnen mit Werten unterhalb dieser Schwelle.

Die Forscher hatten andere Risikofaktoren, wie Alter, Übergewicht, ethnische Herkunft und Jahreszeit ausgeschlossen.

Einen Zusammenhang zwischen dem Sonnenschein-Vitamin D und sowohl Diabetes 1 als auf Diabetes 2 wurde in den vergangenen Jahren in einer langen Reiche von Studien nachgewiesen. Über einige dieser Studien – auch zur Schwangerschafts-Diabetes – haben wir in diesem Blog berichtet: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Quelle: PubMed

Studie:  L. Parlea et al.,  Association between serum 25-hydroxyvitamin D in early pregnancy and risk of gestational diabetes mellitus, Diabetic Medicine, online vorab publiziert 12. Dezember 2011.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben