Archiv für die Kategorie 'Sonnenstrahlen'

Sonne und Prostatakrebs Australien

Weit weniger Prostata-Krebsfälle in Australiens sonnigem Norden - Zum Vergrößern bitte Karte anklicken

Die Entdeckung eines Zusammenhangs von Sonne, Vitamin D und verschiedenen Krebsarten begann vor mehr als 20 Jahren mit dem Vergleich von regionalen Unterschieden in der Sonnenmenge und -intensität und dem Auftreten von Prostata-, Brust- und Darmkrebs durch Prof. Garland in den USA. Andere ökologische Studien z.B. für Großbritannien und Norwegen folgten.

Jetzt wurde der gleiche Zusammenhang von Sonnenexposition und Prostata-Krebs auf für Australien nachgewiesen – obwohl sich Australien in Geographie, Bevölkerung und Klima wesentlich von den bisher untersuchten Regionen unterscheidet.

Der Abgleich der Daten der durchschnittlichen UV-Intensitäten mit den Prostatakrebs-Statistiken aus den Krebsregistern der australischen Regionen  über einen Zeitraum von 20 Jahren zeigte ein klares Bild: Je weniger Sonnenstrahlen übers Jahr, desto größer die Zahl der Prostatakrebs-Fälle. (Da Australien auf der anderen Seite der Weltkugel liegt, ist dort – anders als bei uns – der Norden sonnenreicher als der Süden.)

Quelle: InfomedSearch

Studie:  T.W. Loke et al., Prostate cancer incidence in Australia correlates inversely with solar radiation, BJU International, 108 Suppl 2:66-70

Eincremen schützt nicht vor Sonnenbrand

Eincremen schützt nicht unbedingt vor Sonnenbrand - im Gegenteil.

Wer sich regelmäßig mit Sonnencreme vor einem Sonnenbrand schützt, sitzt möglicherweise einer Illusion auf. Eine repräsentative US-Studie zeigt, dass der “Normal-Nutzer” von Sonnenschutzmitteln nicht weniger sondern eher mehr Sonnenbrände pro Jahr erleidet als der typische “Sonnencreme-Muffel”. Als “Entschädigung” die Erkenntnis, dass bei dieser Art der Sonnencreme-Anwendung auch nicht viel an Vitamin D-Bildung über die Sonnenbestrahlung der Haut verloren geht. Den ganzen Beitrag lesen »

UV-Bestrahlung für Vitamin D

Im "Vitamin D-Winter" kann die Sonnenbank den Vitamin D-Bedarf decken.

Die UVB-Strahlen der Sonne oder der Sonnenbank erzeugen ausreichend Vitamin D über die Haut, lange bevor es auch nur zu einer Hautrötung kommt. Soviel ist bekannt. Genaue Messungen aber, welche Dosis an UV-Strahlen wieviel “Sonnenschein-Vitamin” entstehen lässt, gibt es bisher kaum. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Aufenthalt an der Sonne hat offensichtlich auch ohne die Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins D” eine schützende Wirkung vor bestimmten Krebsarten.

Für Lymphknoten- und Knochenmark-Krebs hat das jetzt eine Gruppe von Wissenschftlern an verschiedenen kalifornischen Forschungsinstituten nachgewiesen. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonnenschein-Vitamin D gegen Übergewicht

Sonne Macht schlank Foto:Fotolia

Macht Sonnenmangel dick? Es scheint so – auf Umwegen sozusagen.

Die Einlagerung und das “Management” von Fett im menschlichen Körper ist ein komplizierter Prozess. Ein Hormon mit der Bezeichnung “Adiponektin” spielt dabei eine wichtige Rolle. Da das Adiponektin die Wirsamkeit des Insulins fördert, erhöht ein zu niedriger Adiponektin-Pegel im Blut die Gefahr einer Diabetes-Erkrankung. Zusammen mit weiteren Hormonen, wie  dem “Leptin“,  reguliert das Adiponektin auch das Hungergefühl. Den ganzen Beitrag lesen »

Kinder, die in feuchten Regionen mit wenig Sonnenschein leben, haben sehr viel häufiger Asthma als ihre Altersgenossen in südlicheren und sonnigeren Gegenden. Der Grund: 90 Prozent der Vitamin D-Versorgung beim Menschen geschieht durch die Sonnenstrahlen (UVB-Strahlen der Sonne oder im Solarium). Kinder in sonnenärmeren Gegenden haben häufig einen Vitamin D-Mangel. Den ganzen Beitrag lesen »

Jede Jahreszeit hat ihre Überraschungen - der nass-kalte November ganz besonders

Babies, die im November geboren werden, leben länger. Dieses Ergebnis einer Studie der Universität Greifswald ist auf den ersten Blick verblüffend. Die deutsche Presse zeigte sich denn auch angemessen beeindruckt.

Auf den zweiten Blick aber zeigt sich, dass diese Erkenntnis keineswegs neu ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Eine Meta-Studie bestätigt einmal mehr die Behauptung im Titel: “Krebszellen mögen keine Sonne” der beiden Autoren Profs. Spitz und Grant (erschienen im Mankau Verlag).

In ihren “Rückzugsgefechten” gegen die wachsenden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung von Sonne und dem Sonnenschein-Vitamin D für die Gesundheit weisen Dermatologen-Verbände immer wieder auf die “mangelnde Belastbarkeit” der inzwischen mehr als 10.000 Studien zu diesem Thema hin. Dabei spielt der Zusammenhang des weit verbreiteten Vitamin D-Mangels mit dem Auftreten vieler Krebsarten, vor allem von Brust-, Prostata- und Darmkrebs, eine besondere Rolle. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonniger Knast

Mehr Licht! Im Knast

Mehr Licht! Foto: Silke Kaiser/pixelio

Das berühmt-berüchtigte,  240 Jahre alte Moskauer Gefängnis Butyrka steht seit Jahren in der internationalen Kritik wegen seiner brutalen Haftbedingungen. Jetzt hat die Regierung imagefördernd eingegriffen und befohlen: Mehr Sonne für Insassen!

Zumindest für die Untersuchungshäflinge steht jetzt eine Reihe von Sonnenbänken zur Verfügung.

Es gibt nicht genügend Sonnenlicht in der Butyrka,” so  Sergei Tsygankow, Sprecher der Gefängnisverwaltung. “Daher brauchen wir UV-Bestrahlung in der Untersuchungshaft!

Die Sonnenbänke stehen allen 1.700 Häftlingen zur Verfügung – wenn die sich das leisten können. Der Preis pro Besonnung liegt bei 10 Rubel (25 Cent) pro Minute.

Damit machen sich die russischen Behörden Erkenntnisse aus anderen europäischen Gefängnissen zunutze, in denen sich das Solarium als Instrument zur Aggressionsdämpfung und Stimmungsaufhellung bewährt hat. Wer sonnt bleibt friedlich! (Bericht aus Schottland hier)

Quelle: Bloomberg

Menschen, die in Ihrem Urlaub im Süden regelmäßig Sonnencremes benutzen, erleiden fast doppelt so  häufig (OR 1,91) einen Sonnenbrand wie die Sonnenschutz-Muffel.

Das ist eines der interessanten Ergebnisse einer umfassenden Studie der Dänischen Krebsgesellschaft (Danish Cancer Sociey) über mehrere Jahre. Die Forscher befragten 11.158 repräsentativ ausgewählte Dänen im Alter von 15—59 Jahren nach ihren Urlaubsreisen, ihrem Verhalten an der Sonne, mit welcher Absicht sie in die sonnigen Gefilde reisten und wie oft sie sich dabei einen Sonnenbrand zuzogen. Den ganzen Beitrag lesen »

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