Archiv für die Kategorie 'Vitamin D-Mangel'

Je mehr Sonnenschein-Vitamin desto männlicher der Mann

Von der Produktion männlicher Geschlechtshormone (Testosteron), über die Funktion der Geschlechtsorgane bis hin zur Qualität der Spermien und damit zur Zeugungsfähigkeit, alle diese Bestandteile von “Männlichkeit” werden beeinflusst vom Sonnenschein-Vitamin D.

Den Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin D-Spiegel und Fehlfunktionen des männlichen “Geschlechtssystems”  (Hypogonadismus) hat jetzt eine Forschergruppe aus verschiedenen europäischen Ländern festgestellt im Rahmen einer umfassenden europaweiten Studie zum Alterungsprozess bei Männern (European Male Ageing Study).

Die Forscher hatten 3369 Männer aus acht europäischen Zentren im Alter zwischen 40 und 79 Jahren vor allem auf die Ausprägung der männlichen und weiblichen Geschlechtshormone hin untersucht. Ergebnis: Je geringer die Vitamin D-Werte im Blut, desto gestörter die Balance zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen im Körper der teilnehmenden Männer.

Quelle: Science Daily

Studie: Lee et al., Association of hypogonadism with vitamin D status: the European Male Ageing Study, European Journal of Endocrinology, January 1, 2012 166 77-85, vorab online publiziert

Augenrände im Vitamin D-WinterSchon der Blick in den Spiegel lässt Böses ahnen. Je weiter der Winter fortschreitet und die Haut immer blasser erscheinen lässt, desto deutlicher zeigen sich die Spuren von Alter und Ermüdung im Gesicht, vor allem  rund um die Augen.

Jetzt haben wir aktuell auch den wissenschaftlichen Beweis, dass dieser Eindruck nicht täuscht. Eine Studie der New Yorker AMA Laboratories im Auftrag der Kosmetik-Firma Adonia Organics folgte 5.000 Frauen im Alter zwischen 27 und 60m Jahren durch das Jahr und kommt zu dem Ergebnis:
Im Winter “altern” Frauen um genau vier (4)  Jahre und acht (8) Monate
in der Wahrnehmung ihrer Mitmenschen.  82 Prozent der Frauen hatten im Winter deutlich sichtbare dunkle Ränder um die Augen und erkennbare Tränensäcke. Im Sommer waren das nur 38 Prozent. Den ganzen Beitrag lesen »

Weit verbreitete Medikamente aber auch Dopingmittel, vor allem Steroide wie Kortison oder Anabolika  (künstliches Testosteron), können sich negativ auf den Vitamin-Spiegel und damit auf die Gesundheit der Verbraucher auswirken. Seit langem ist bekannt, dass die Einnahme von Steroiden die Knochendichte schwächen kann. Jetzt weist eine Studie des Albert Einstein College of Medicine, New York, nach, dass diese Wirkung auf den “bremsenden” Einfluss der Steroid-Präparate beim Vitamin D-Stoffwechsel zurückzuführen ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Dickes Kind - falsche Ernährung - Vitamin D-Mangel - Diabetes 2

Dickes Kind hat Vitamin D-Mangel: Diabetes 2 - Foto: fatihoca/iStockphoto

Dicke Kinder leiden sehr viel häufiger unter einem Vitamin D-Mangel als Kinder mit Normalgewicht. Eine bedrohliche Gesundheitsfolge unter vielen: Das Diabetes-Risiko steigt bei übergewichtigen Kindern erheblich an. Den ganzen Beitrag lesen »

Ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel im Blut während der Schwangerschaft verdoppelt das Risiko einer Diabetes 1-Erkrankung für das Baby. Den ganzen Beitrag lesen »

Ein zu niedriger Vitamin D-Spiegel erhöht das Risiko, an einem Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken um fast 30 Prozent.

Forscher am renommierten Dana-Farber Cancer Institute, Boston, USA, hatten acht Langzeitstudien mit etwa 1.500 Teilnehmern analysiert.   Gegenüber Teilnehmern mit weniger als 50 nmol/L Vitamin D (25(OH)D) im Blut reduzierte sich die Krebsgefahr um 25 Prozent bei den Patienten mit einem Vitamin D-Spiegel von 50-75 nmol/L, um 29 Prozent bei denen mit 75-100 nmol/L.

Quelle: PubMed

Studie: B.M. Wolpin et al.,  Plasma 25-Hydroxyvitamin D and Risk of Pancreatic Cancer,  Cancer Epidemiol Biomarkers Prev., 15. Nov. 2011, vorab online veröffentlicht

Ein niedriger Vitamin D- und ein hoher Parathormon-Spiegel (PTH, Produkt der Nebenschilddrüse) verdoppeln die Wahrscheinlichkeit, einen “plötzlichen Herztod” zu erleiden. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonne für`s Herz

Neues zu Herz und Sonnenschein-Vitamin vom AHA-Kongress

Nach einem schweren Herzanfall leben Patienten wesentlich länger bei guter Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D.

Frauen erleiden doppelt so häufig einen Herzinfarkt oder werden ansonsten herzkrank, wenn ihre Vitamin D-Werte zu niedrig liegen.

Überdosierung bei Einnahme von Vitamin D-Präparaten kann zu Herzflimmern führen. Bei Vitamin D-Bildung durch Sonne oder Solarium passiert das allerdings nicht.

Diese Ergebnisse dreier Studien wurden in diesen Tagen beim Jahreskongress der American Heart Association in Orlando, Florida, vorgetragen. Den ganzen Beitrag lesen »

Paranoia, Halluzinationen und psychotische Schübe kommen bei Jugendlichen mit einem Vitamin D-Mangel vier Mal häufiger vor als bei Jugendlichen mit einem normalen Vitamin D-Spiegel im Blut. So das Ergebnis einer Studie mit jugendlichen Patienten, die im Nationwide Children’s Hospital in Columbus, Ohio, USA, wegen psychischer Störungen behandelt wurden.

Diese Ergebnisse wurden jetzt bei der Jahrestagung der American Academy of Child and Adolescent Psychiatry vorgestellt.

Dass Vitamin D Gehirnfunktionen und Psyche beeinflusst, ist seit langem bekannt. Vitamin D aktiviert Rezeptoren an Hirnzellen in Bereichen, die für die Verhaltenssteuerung verantwortlich sind, stärkt die körpereigenen Signalstoffe (Neurotrophine), die die Verbindung zwischen den einzelnen Nervenzellen des Gehirns herstellen  und schützen die Blutgefäße des Gehirns vor überschiessenden Immunreaktionen.

Quelle: Fox News

Eincremen schützt nicht vor Sonnenbrand

Eincremen schützt nicht unbedingt vor Sonnenbrand - im Gegenteil.

Wer sich regelmäßig mit Sonnencreme vor einem Sonnenbrand schützt, sitzt möglicherweise einer Illusion auf. Eine repräsentative US-Studie zeigt, dass der “Normal-Nutzer” von Sonnenschutzmitteln nicht weniger sondern eher mehr Sonnenbrände pro Jahr erleidet als der typische “Sonnencreme-Muffel”. Als “Entschädigung” die Erkenntnis, dass bei dieser Art der Sonnencreme-Anwendung auch nicht viel an Vitamin D-Bildung über die Sonnenbestrahlung der Haut verloren geht. Den ganzen Beitrag lesen »

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