Archiv für das Tag 'Herz-Kreislauf'

Finnland-Sonne

Die Sonne macht sich rar in Finnland Foto: iStockphoto

In Finnland leben Menschen mit einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung deutlich länger als Menschen mit einem Vitamin D-Defizit.  Besonders ausgeprägt der Unterschied bei Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber auch bei allen anderen Todesursachen ergab sich in der Studie der Universität von Ost-Finnland eine Verdoppelung des Sterberisikos im Untersuchungszeitraum (mehr als neun Jahre) zwischen dem Drittel der Probanden mit den höchsten Vitamin D-Werten und der Gruppe mit dem niedrigsten Serum-Spiegel. Den ganzen Beitrag lesen »

Vitamin D-Winter

Wenn die Sonne fehlt ... Foto:Pixelio

Mit dem Beginn des “Vitamin D-Winters” beginnt auch der Vitamin D-Spiegel im Blut abzufallen. Mit dem sinkenden Vitamin D-Spiegel aber steigt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Normalerweise werden etwa 90 Prozent  des “Sonnenschein-Vitamins D3″ durch die UVB-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet. Das aber wird in der kalten Jahreszeit durch mehr Kleidung, weniger Aufenthalt im Freien und vor allem durch den niedrigen Stand der Sonne verhindert. Nahrungsergänzung und /oder Sonnenbank sind jetzt die Alternativen. Den ganzen Beitrag lesen »

Ein Mangel an Sonnenschein-Vitamin D erhöht das allgemeine Risiko, an einer Krebs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben um etwa 50 Prozent.  Bei Herzerkrankungen allein verdoppelt sich das Risiko beinahe (89 Prozent).

Forscher der Universität von Upsala, Schweden, nutzten für ihre Analyse die Daten von knapp 1.200 älteren Männer aus der Uppsala Longitudinal Study of Adult Men und verglichen die Krankheitsverläufe, Krankheitsdauer und die Todesursachen der Männer mit einem optimalen Vitamin D-Spiegel mit denen der 10 Prozent Männer mit den niedrigsten Werten über einen Zeitraum von fast 13 Jahren.

Bei den Teilnehmern, die in diesem Zeitraum an einem Herz-Kreislauf-Leiden starben, war das Risiko kontinuierlich mit sinkenden Vitamin D- Werten gestiegen. Anders bei den Krebskranken: Hier hatten nicht nur die Männer mit dem niedrigsten Vitamin D-Werten ein erheblich höheres Sterberisiko sondern erstaunlicherweise auch die Männer mit den höchsten Werten. Allerdings war hier das Risiko nicht annähernd so hoch wie bei der Gruppe mit akutem Vitamin D-Defizit.

Über diese U-förmige Kurve bei den Krebserkrankungen konnten die Autoren nur spekulieren. Dieses Phänomen war auch früher schon in einigen Studien aufgetaucht und hatte zu hitzigen Kontroversen geführt.

Sonnenschein-Vitamin schützt Diabetiker vor tödlichen Erkrankungen

Vitamin D schützt Diabetes-Kranke vor tödlichen Gefahren: Plötzlichem Herztod und Herzversagen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Infektionen.

Eine Gruppe deutsch-österreichischer Forscher analysierte Daten von 1.108 Dialyse-Patienten aus der Deutschen Dialyse und Diabetes Studie über einen Zeitraum von vier Jahren auf den Zusammenhang von Vitamin D-Versorgung und tödliche Folgeerkrankungen.

Es stellte sich heraus, dass die Teilnehmer mit einem akuten Vitamin D-Defizit (≤ 25 nmol/L) ein um das Dreifache erhöhtes Risiko eines plötzlichen Herztodes aufwiesen im Vergleich zu den Patienten mit normalem Vitamin D-Werten (>75 nmol/L ), und eine fast Verdopplung des Sterbe-Risikos aufgrund anderer Ursachen.

Quelle: PubMed

Studien:
Karl Michaëlsson et al., Plasma vitamin D and mortality in older men: a community-based prospective cohort study, American Journal of Clinical Nutrition 2010 (vorab online veröffentlicht am 18. August 2010)

C. Drechsler,  S. Pilz, B. Obermayer-Pietsch et al., Vitamin D deficiency is associated with sudden cardiac death, combined cardiovascular events, and mortality in haemodialysis patients, European Heart Journal 2010, vorab publiziert 5. August 2010

Vitamin D-Mangel kann zur Versteifung der Arterien und damit zum Herzinfark und Schlaganfall führen. Da schwarze Jugendliche weniger Vitamin D als weisse Jugendliche durch die UVB-Strahlen der Sonne in der Haut bilden können, sind sie besonders gefährdet. Mit der Einnahme von 2.000 IE zusätzlich kann dieser Gefahr begegnet werden.

Von den schwarzen Teilnehmern an unserer Studie hatten 95% einen Vitamin D-Mangel, und das im sonnigen Georgia (Südstaat der USA, d. Red)”, berichtet Yanbin Dong, Leiter der Forschungsgruppe am Medical College of Georgia in Augusta. “Wir konnten zeigen, dass Vitamin D-Supplementierung die Gesundheit von Herz und Gefäßen bei schwarzen Teenagern, die nicht genug Vitamin D  durch die Sonne oder die Ernährung bekommen.”

Dies ist die erste klinische Studie mit Vitamin D-Gaben von 2.000 IE bei Jugendlichen.

Die Teilnehmer waren in zwei Gruppen eingeteilt worden. Die eine Gruppe bekam die vom Verband der Kinderärzte empfohlene Dosis von 400 IE, die andere Gruppe 2.000 IE täglich. Es zeigte sich, dass die geringere Dosis, anders als die höhere Dosis, nicht ausreichte, einen angemessenen Vitamin D-Spiegel im Blut zu erreichen und gleichzeitigweder einen ausreichenden Schutz gegen die Versteifung der Arterien zu bieten noch eine Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems .

Quelle: Eurekalert/Biosciencetechnology

Studie: Yanbin Dong, et al., A 16-week randomized clinical trial of 2,000 IU daily vitamin D3 supplementation in black youth: 25-hydroxyvitamin D, adiposity, and arterial stiffness, Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Oktober 2010 (vorab online berichtet)


Schlank und fit mit Sonne

Schlank und fit mit Sonne

Selbst dort , wo in Ländern der westlichen Welt die Sonne rund ums Jahr scheint, leiden immer mehr Jugendliche aufgrund der modernen “städtischen” Lebensweise unter erheblichem Mangel an “Sonnenschein-Vitamin”.  Das hat Auswirkungen auch auf ihre körperliche Fitness.

In den südlichen Staaten der USA wurden in einer Studie der Universität von Georgia die Vitamin D-Werte von schwarzen und weissen Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren gemessen und mit den Daten ihrer physischen Fitness sowie der Herzleistung verglichen.

56,4 Prozent der Jugendlichen erreichten nicht den Normalwert von 75 nmol/L. Im Winter lag dieser Wert noch einmal deutlich höher. Am stärksten betroffen waren die schwarzen Jugendlichen.

Die Jugendlichen mit Vitamin D-Mangel waren in der Regel erheblich dicker und ihr Fettanteil im Vergleich zur Muskelmasse wesentlich höher. Ihre besser Vitamin-D-versorgten Altersgenossen dagegen waren sportlich aktiver, fitter und mit belastbarerem Herz-Kreislauf-System.

Für das sehr viel weiter nördlich gelegene Deutschland dürften diese Ergebnisse eher noch erheblich drastischen ausfallen. Jugendliche sind inzwischen eine der beiden “Risiko-Gruppen” wenn es um die Versorgung mit dem “Sonnenschein-Vitamin D ” geht.  Die intensiven, gegen jedes Sonnen gerade von Jugendlichen und vor allem gegen die künstliche Sonne gerichteten Kampagnen erscheinen vor diesem Hintergrund ebenso problematisch wie die Verbote im “Solariengesetz” von 2009 und in der derzeit vorbereiteten “Solarienverordnung”.

Champion durch Vitamin D?

Sonnenschein Vitamin für die Champions

Sonnenschein Vitamin für die Champions

Passend zu diesem Thema erzählt der Vitamin D-Forscher und Direktor des Vitamin D Councils, Prof. John Jacob Cannell, eine ebenso unglaubliche wie anregende Geschichte in seinem Newsletter:

Das Eishockey-Team der Metropole Chicago, die Chicago Blackhawks, spielten über Jahre in den unteren Regionen der National Hockey League (NHL). Bis ihr Trainer auf die Idee kam, den Vitamin D-Spiegel seiner Spieler zu testen. Das Ergebnis war katatsprophal, praktisch alle Spieler hatten Vitamin D-Werte deutlich unterhalb der optimalen Werte.

Nach einer rigorosen “Vitamin D-Kur” über 15 Monate (5.00 IE täglich) gewann das Team im vergangenen Jahr das Finale der NHL Western Conference, steht dort auch in diesem Jahr wieder an der Spitze und in den Stanley Cup Finals.

Quelle:  Science Daily

Studien:
Yanbin Dong et al.,  Low 25-Hydroxyvitamin D Levels in Adolescents: Race, Season, Adiposity, Physical Activity, and FitnessPediatrics, vorab online 03. Mai 2010

JJ Cannell  Hollis BW, Sorenson MB, Taft TN, Anderson JJ.  Athletic performance and vitamin D. Med Sci Sports Exerc. , 2009;41(5):1102-10.

Die Sonne hilft nur den Nichtrauchern

Die Sonne hilft nur den Nichtrauchern - Foto: Fotolia

Auch für Norwegen gilt, was für viele andere Länder längst wissenschaftlich belegt ist: Die Sonne und das von ihr durch UVB-Strahlen im menschlichen Körper gebildete Vitamin D sorgen für ein längeres Leben.

Forscher an der Universität von Tromso untersuchten in einer Langzeitstudie über knapp 12 Jahre die Entwicklung einer Gruppe von 7.161 Patienten aus der sog. Tromso-Studie, um herauszufinden, ob die Versorgung mit Vitamin D einen Einfluss haben könnte auf das Überleben bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Im Untersuchungszeitraum starben 1.359 der Probanden.  Die Teilnehmer mit einem Vitamin D-Mangel (unteres Viertel der Stichprobe) hatten ein um ein Drittel erhöhtes Sterbe-Risiko gegenüber optimal Versorgten (oberes Viertel der Stichprobe).

Diese Werte galten allerdings nur für Nichtraucher! Bei den Rauchern gab es zwar ebenfalls eine erhöhtes Risiko für die Unterversorgten, dieser Unterschied zu den Vitamin D-reichen Rauchern erwies sich aber als statistisch nicht relevant. Eine Erklärung für dieses Phänomen geben die Autoren nicht.

Quelle: HighWire

Studie:  Moira S. Hutchinson et al.,  Low serum 25-hydroxyvitamin D levels are associated with increased all-cause mortality risk in a general population: the Tromsø study,  European Journal of Endocrinology, Vol 162, Issue 5, 935-942

Sonne und Vitamin D halten das Herz gesund und den Blutdruck in Grenzen.

Gleich zwei Review- und Meta-Studien in der internationalen Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine vom März dieses Jahres fassen den Stand der wissenschaftlichen Forschung zusammen:

Das Harvard-Team um Prof.  Lu Wang wählte aus der Fülle der jüngsten Literatur die methodisch gesichertsten 17 Studien über die Wirkung von Vitamin D- und Kalzium-Supplementierung auf das Herz-Kreislauf-System.  Sie kommen zu dem Ergebnis auf der Basis dieser noch vorläufigen Datenlage, wie die Forscher anmerken,  dass Vitamin D in mäßiger oder hoher Dosis offensichtlich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich reduziert. Für Kalzium dagegen scheint diese Wirkung nur gering oder nicht vorhanden zu sein.

In der zweiten Studie vom Medial Center der Tufts University in Boston beurteilten 11 Wissenschaftler die verfügbare Literatur und wählten 31 Studien für ihre Analyse aus. Drei Studien belegten bei einem Vitamin D-Defizit ein um 80 Prozent erhöhtes Bluthochdruck-Risiko, während diese Verbindung in fünf von sieben Studien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefunden wurde.

Auch hier sahen die Forscher noch erheblichen Bedarf an weiteren Untersuchungen, bevor ein abschließendes Urteil möglich sei.

Quelle: MedWire

Studien:
Lu Wang et al.,  Systematic Review: Vitamin D and Calcium Supplementation in Prevention of Cardiovascular Events,   Annals of internal Medicine, März 2010,   vol. 152,  no. 5,  315-323

Anastassios G. Pittas et al.,  Systematic Review: Vitamin D and Cardiometabolic Outcomes, Annals of internal Medicine, März 2010,   vol. 152  no. 5,  307-314

Ausreichende Sonnen-Exposition hilft bei der Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf- und Gefäß-Erkrankungen.

Diese Ergebnisse lang andauernder Studien am renommierten Intermountain Medical Center Heart Institute im US-Bundesstaat Utah stellten die Forscher gestern beim internationalen 59. Fachkongress des American College of Cardiology in Atlanta, Georgia, vor.

Auch die Frage: Wieviel Vitamin D ist notwendig für die Vorbeugung von Herzkranzgefäß-Erkrankungen? wurde beantwortet.

Dr. J. Brent Muhlestein, Leiter der kardiologischen Forschungsabteilung am Intermountain Medical Center Heart Institute:  “Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung des Vitamin D für die Behandlung und Vorbeugung von Herz- und Gefäßerkrankungen und anderen chronischen Krankheiten sehr viel größer ist , als wir ursprünglich gedacht haben.

Vorgestellt wurden zwei Studien. In der ersten Studie wurde 9.400 Patienten mit niedrigen Vitamin D-Werten geraten, durch Vitamin D-Pillen oder Sonnen-Exposition ihre Werte deutlich zu steigern. Bei der Kontroll-Messung nach einem Jahr zeigte sich, dass die Teilnehmer, die ihren Vitamin D-Spiegel auf das “Normal-Maß” erhöhten, ihr Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 47 Prozent vermindert hatten.

In einer zweiten Studie wurden 31.000 Patienten in drei Gruppen eingeteilt, je nach Höhe ihres Vitmain D-Spiegels im Blut.  Dabei stellte sich heraus, dass die Teilnehmer, die über einen gewisssen Zeitraum ihre Werte auf 43 ng/ml oder mehr erhöht hatten,  ihr Risiko deutlich senken konnten, an Diabetes, Herz- und Gefäßkrankheiten, Herzinfarkt, Herzversagen, Bluthochdruck, Depression und Nierenversagen zu erkranken.  Weniger von diesen Patienten starben im Vergleich zu den Gruppen mit einer Vitamin D-Unterversorgung.

Allgemein gilt eine Vitamin D-Spiegel von 30 ng/ml als “normal”. Es zeige sich aber zunehmend, dass dieser Wert zu niedrig sei, um die optimale Wirkung des “Sonnenschein-Vitamins” zu erzielen.

20-30 Minuten an der Sonne (im Sommer) reiche aus, so Dr. Muhlestein, um 10.000 IE (internationale Einheiten) Vitamin D zu produzieren. Dabei sei allerdings immer ein Sonnenbrand oder Hautirritationen zu vermeiden.

Nachtrag

Ein Feature der Presseagentur pte vor dem Hintergrund des oben erwähnten ACC-Kongresses und ein Interview mit dem Stoffwechselexperten Dr. Rudolf Gasser von der Uniklinik Innsbruck ist überschrieben:

Quelle: Science Daily/Eurekaltert

Sonne macht fit

An der Leistungsgrenze: Sonnenschein-Vitamin

An die Leistungsgrenze mit dem Sonnenschein-Vitamin

Wer den Vitamin D-Spiegel im Blut ständig auf einer optimalen Höhe hält – auch im Winter, wenn die Sonne selbst kein Vitamin D in der Haut erzeugen kann – ist deutlich leistungsfähiger als Menschen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel -  und zwar sowohl in der Muskelleistung als auch in der Leistungskapazität des Herz-Kreislauf-Systems.

Das belegt eine neue Studie, die jetzt beim Jahreskongress der American Heart Association vorgestellt wurde.

Die Forscher von der Emory University, Atlanta, USA, hatten 163 gesunde Männer und Frauen mittleren Alters  ohne jeden erkennbaren Risikofaktor extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt und die Sauerstoffaufnahme sowie die Gefäßbelastung bei Extremleistungen gemessen. Es zeigte sich, dass die Leistungsgrenze bei den gut mit Vitamin D versorgten Probanden deutlich höher lag als bei den Testpersonen mit unterdurchschnittlichem Vitamin D-Gehalt im Blut. Sowohl die Blutzufuhr zu den belasteten Muskeln als auch die Belastbarkeit der Gefäßwände  war abhängig von der Vitamin D-Versorgung.

Berichte über ähnliche Forschungsergebnisse finden Sie hier, hier, und hier.

Die Forscher weisen allerdings darauf hin, dass damit noch nicht eine eindeutige Abhängigkeit der Herz-Kreislauf-Leistungen vom Vitamin D-Status erwiesen sei. Der Vitamin D-Status könne auch einfach eine Art Anzeiger (Biomarker) für die Leistungsfähigkeit der Herz-Kreislauf-Systeme des Menschen sein.

Quelle: HighWire/AHA

Studie:  Ibhar Al Mheid et al.,  Vitamin D Levels Are Associated With Exercise Capacity and Measures of Endothelial Function in Healthy Humans, Circulation 2009;120:S551

Von den zu Herzen gehenden Sonnenstrahlen singen viele Volkslieder. Dass sie damit eine medizinisch-wissenschaftliche Tatsache besingen, ist den Sängern in der Regel unbekannt.

Diese Tatsache bestätigt dieser Tage wieder eine wissenschaftliche Studie veranlasst vom finnischen Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt:

Bereits 1978-80 waren in Finnland mehr als 6.000 gesunde Frauen und Männer in einer nationalen Studie untersucht und befragt worden.  In den folgenden 25 Jahren starben 640 Teilnehmer an einer Herz- und  293 an einer Gefäßkrankheit. Da bereits zu Beginn der Studie auch der Vitamin D-Spiegel im Blut der Probanden gemessen worden war, konnte jetzt untersucht werden, ob es einen Unterschied in der Entwicklung dieser Krankheiten zwischen Menschen mit hohem und Menschen mit niedrigem Vitamin D-Serumgehalt im Blut gab.

Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben ist um 24 Prozent höher bei Menschen mit einen Vitamin D-Mangel im Vergleich zu Menschen mit normaler Vitamin D-Versorgung. Besonders ausgeprägt war dieser Unterschied bei Gefäßerkrankungen und Schlaganfall.

(Über ähnliche Ergebnisse wissenschaftlicher Studien haben wir hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier berichtet)

Quelle: HighWire

Studie:  Annamari Kilkkinen et al., Vitamin D Status and the Risk of Cardiovascular Disease DeathAmerican Journal of Epidemiology, vorab online 17.  September, 2009

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