Archiv für das Tag 'Sonne'

Ärzte müssen umdenken!

Wenn das Sonnenschein-Vitamin D seine vorbeugende und heilende Wirkung auch bei chronischen Erkrankungen über den Knochenstoffwechsel hinaus entfalten soll, muss der Vitamin D-Spiegel im Blut deutlich höher liegen, als die derzeit von den meisten Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften empfohlen wird. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Farbe der HautSehenswert die Sendung “Die Farben der Haut” bei Arte TV vom Sonntag abend. Diese Sendung ist in bis zum kommenden Sonntag im Archiv des Senders abrufbar – es lohnt sich!

Dass Ursprung und Bedeutung der Hautpigmentierung in Wissenschaft und Gesellschaft ein äusserst spannendes Thema sein kann, beweist diese Dokumentar-Sendung mit der Anthropologin Nina Jablonski, die neben der historischen Dartstellung vor allem der Frage nachgeht: Wie und warum kommt es zu den unterschiedlichen Hautfarben auf diesem Globus und welche medizinische und gesellschaftliche Bedeutung hat diese unterschiedliche Hautpigmentierung heute? Welche Rolle spielen dabei die Sonne und ihre UV-Strahlen? Wie und warum hat sich das “Image” der braunen Haut über die Jahrhunderte verändert? Warum bräunt der Mensch überhaupt? und viele Frage mehr. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonnen im Park

Entspannen an der Sonne im Park

Sonnen im Park. Entspannung, Vitalisierung - Sonnenbrand? (c)iStockphoto

Einzige Chance der Stadtbewohner, unter der Woche Sonne zu tanken, ist neben der Sonnenbank der Spaziergang oder bei warmem Wetter das Sonnenbad im Park. Dass dabei der Sonnenhunger der “modernen Höhlenbewohner” (Prof. Spitz) gelegentlich über`s Ziel hinausschiesst, ist nicht verwunderlich. Den ganzen Beitrag lesen »

Häufiger und regelmäßiger Aufenthalte an der Sonne und eine Vitamin D-reiche Diät verringern das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um 32 bis 43 Prozent!

Entscheidend dabei ist die richtige und ausreichende Dosis an UVB-Strahlen. Ernährung – insbesondere Fisch, aber auch Milchprodukte, Eier und bestimmte Öle -  oder Nahrungsergänzung können  die Wirkung der Sonne unterstützen, allein dagegen haben sie kaum Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Krebserkrankung. Den ganzen Beitrag lesen »

Sendung über Vitamin D-Mangel dim Winter und die Folgen

Sendung über Vitamin D-Mangel im Winter und die Folgen für die Gesundheit

Die Berichterstattung über das “Sonnenschein-Vitamin D”, seine Quellen, vor allem die Sonne, und seine Wirkungen  wird im deutschen Fernsehen nicht nur immer häufiger sondern – zumindest im öffentlich-rechtlichen Bereich – immer informativer und ausgewogener.

Auffällig aber bleibt der seltsame Widerspruch zwischen der Information, z.B. dass 90 Prozent unserer Vitamin D-Versorgung durch UB-Strahlen auf der Haut “hergestellt” wird, und dem geradzu jungfräulich scheuen Umgang mit dem Thema Sonne und Besonnung. Der Hinweis auf die Sonnenbank als Vitamin D-Quelle wird in der Regel ohnehin ängstlich vermieden. Den ganzen Beitrag lesen »

Mit der Sonne leben Frauen länger

Mit der Sonne leben Frauen länger

Frauen, die sich regelmäßig sonnen, leben länger!

Das ist die knappe Zusammenfassung einer umfassenden schwedischen Studie mit den Daten von 40.000 Teilnehmerinnen im Alter von 25 bis 60 Jahren, die jetzt bei der Jahrestagung der Schwedischen Medizin-Gesellschaft (Swedish Society of Medicine) von Prof. Hakan Olsson, Onkologe an der Universität Lund, vorgestellt wurde.

Vor allem bei Diabetes 2, Thrombosen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedene Krebsarten zeige sich ein der Zusammenhang von Sonnen-Exposition und einem deutlich geringeren Krankheitsrisiko. Den ganzen Beitrag lesen »

Sie ist nicht die erste Pop-Diva, die von der Sonne singt, und wird auch nicht die letzte sein. Und wie die SängerInnen in den Jahren und Jahrhunderten vor ihr wärmt sie mit dem Lied von der Sonne die Herzen des Publikums – Shakira mit Sale el Sol:  “Wenn Du es am wenigsten erwartest geht die Sonne auf“.

Ob sie sich unter den Dermatologen mit dem Sieg der Sonne nach Stürmen und Irrtümern viele Fans erworben hat, mag man bezweifeln. Im Dezember jedenfalls bringt Shakira die aufgehende Sonne auch nach Deutschland.

Quelle: shakiraforum.de

Flyer "Die Sonne macht`s"

Titel des informativen Flyers zur Osteoporose-Prävention

Sonnen-Magel und den dadurch entstehenden Mangel an Vitamin D3 wird auch von den Ärzten mit zunehmender Sorge registriert. Rund um den Welt-Osteoporosetag gilt die Aufmerksamkeit vor allem den inzwischen als “epidemisch” bezeichneten Defiziten an “Sonnenschein-Vitamin” bei den Frauen jeden Alters.

Osteoporose ist eine der am explosivsten zunehmenden “Volkskrankheiten” mit entsprechenden Milliardenkosten für das Gesundheitssystem. Derzeit wird allein in Deutschland mit 8 Millionen Fällen gerechnet.

Jetzt berichtet die Ärzte Zeitung über eine neue Studie an der Heidelberger Universitätsklinik mit alarmierenden Ergebnissen:

…etwa 75 Prozent aller untersuchten Frauen (hatten) einen Vitamin-D-Mangel, das heißt eine Serumkonzentration von unter 20 ng/ml. Und nahezu jede dritte Frau hatte einen schweren Vitamin-D-Mangel mit Werten unter 10 ng/ml. Im Mittel lagen die Vitamin-D-Spiegel bei 14,9 ng/ml.”

Die Studie wurde bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in München vorgestellt.

Die Vitamin D-Werte waren während der Wintersaison zwischen Ende Oktober und Anfang April bei 209 Frauen zwischen 14 und 86 Jahren  erhoben worden.

Ein Vitamin-D-Mangel erhöht nicht nur das Risiko für Stürze und Knochenfrakturen, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für Erkältungskrankheiten“, schreibt die Ärzte Zeitung und empfiehlt ihren Lesern, den Patienten eine Bestimmung ihres Vitamin D-Spiegels im Blut (25(OH)D) anzurate.

Die Leitlinie Osteoporose des deutschen  Dachverbands Osteologie enthält unter anderem den Rat: „…ausreichende Sonnenlichtexposition (mind. 30 Minuten täglich Arme und Gesicht), ggf. Suppl. mit durchschnittlich 800-2000 IE Vitamin D…“ Allerdings kann im sogenannten “Vitamin D-Winter” von Ende Oktober bis März dieser Rat dem Vitmain D-mangel nicht abhelfen: Die UVB-Strahlen der Sonne reichen dann für die Vitamin D-Synthese in der Haut nicht aus. Ausreichend UVB kann in dieser Zeit nur im Solarium “bezogen” werden.

Ein informativer Flyer zu diesem Thema kann beim Photomed-Verband bezogen werden:
Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.
Talblick 24
77960 Seelbach
Tel.: 0 78 23/ 96 29 14
Fax:  0 78 23/ 96 29 15
info@photomed.de

Auführliche Fakten zu Osteoporose, Sonnen- und Vitamin D-Mangel auf denInternet-Seiten der International Osteoporosis Foundation.

Sonne und Solarium “erholen” sich allmählich von 40 Jahren “feindlicher Propaganda” von “interessierter Seite”. Dazu bedurfte es einer überwältigenden Fülle wissenschaflticher Publikationen (allein 2.400 Studien im Jahr 2009) und solcher Schriften, wie sie jetzt vom Mankau Verlag vorgelegt wird. Das Buch der beiden Experten Profs. Spitz und Grant wird im Oktober erscheinen. Hier die Information des Verlags:

Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Über viele  Jahrhunderte nutzte die Medizin ihre heilende Kraft. Durch intensive Angst-Kampagnen von Dermatologen und Krebsorganisationen, gefördert von Kosmetik- und Pharmaindustrie,  ist sie zum bösen Dämon mutiert, der nur noch unsere Gesundheit bedroht. Antibiotika und die Angst vor Hautkrebs haben die positiven Eigenschaften der Sonnenstrahlen vergessen lassen.

Dieser Ratgeber zeigt, wie wichtig das Sonnenlicht für unsere Gesundheit ist. Denn ohne Sonne kommt es zu einem Defizit an Vitamin D, das für die Regulation zahlreicher Prozesse in nahezu allen Körperzellen benötigt wird.  Eine deutliche Mehrheit aller Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leiden an Vitamin-D-Unterversorgung und wissen nicht, dass dieser Mangel in vielen Fällen zu Krebs führen kann.

Das “Sonnenhormon” kann nicht nur bei Betroffenen die Lebensqualität verbessern und die Lebenszeit verlängern, sondern ist vor allem maßgeblicher Schlüssel zur Prävention: Vitamin D senkt das Krebsrisiko und unterdrückt das Wachstum bösartiger Tumore. Außerdem schützt es vor Rachitis und Diabetes, verlangsamt Knochenschwund, kräftigt die Muskulatur, fördert das Immunsystem, produziert körpereigene Antibiotika, schützt die Nervenzellen (auch vor Multipler Sklerose) und senkt den Blutdruck.

Präventionsmediziner Prof. Dr. Jörg Spitz und Vitamin-D-Experte Prof. Dr. William B. Grant schildern die neuesten Forschungsergebnisse zum UV-Licht und zum Sonnenhormon, erläutern, wie der eigene Vitamin-D-Spiegel ermittelt und reguliert werden kann und geben wertvollen und konkreten Rat, wie mithilfe der Heilkraft der Sonne Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose vermieden oder gelindert werden können.
Ein Plädoyer für einen gesundheitsbewussten Umgang mit dem Sonnenlicht!

Auf einige der hier behandelten Themen geht Prof. Spitz in einem Gespräch mit der Redaktion ein, das hier und auf dem YouTube-Kanal “Sonne ist Leben” zu sehen ist:

Sonnen-Lust und Sonnenschutz - Konflikt oder gesunde Allianz?

Sonnen-Lust und Sonnenschutz - Konflikt oder gesunde Allianz?

Macht Deine Sonnen-Creme Dich dick, alt und depressiv?” titelt der Daily Mirror, führende britische Boulevard-Zeitung, zum Sommeranfang und zählt die Gesundheitsschäden auf, die durch die Angst vor den Sonnenstrahlen entstehen.

Jahrzehnte lange Panik-Kampagnen der Kosmetik-Industrie mit Hilfe von Dermatologen-Verbänden und Krebs-Organsationen haben den Menschen die Sonne in einem Umfang ausgetrieben, der inzwischen so etwas wie einen gesundheitlichen Notstand produziert. Dieser Notstand hat viele Facetten, am bedeutendsten aber ist sicher der epidemische Mangel an Vitamin D, dem Sonnenschein-Vitamin.

Immer mehr wissenschaftliche Studien aus vielen Ländern warnen, dass der Vitamin D-Mangel in den vergangenen Jahren in dem Maße zugenommen hat, wie die Menschen im täglichen Leben gelernt haben, die Sonne zu meiden oder sich durch immer höhere Schutzfaktoren abzuschirmen. Moderne Lebensstile tun ein übriges.

Da die Medien oft unkritisch die Anti-Sonnen-Kampagnen einschliesslich noch der zweifelhaftesten Behautpungen ungeprüft übernehmen, kommt es zu einer eher paradoxen Erscheinung am Rande: Von den negativen Gesundheitsfolgen dieser Kampagnen sind die gebildeteren Schichten, als Zeitungsleser und an Gesundheitsinformationen interessiert, stärker betroffen als die übrige Bevölkerung. Auch die Politik reagiert ähnlich paradox mit bürokratischer Hektik, wie derzeit bei der sogenannten “Solarienverordnung”.

Doch ganz allmählich, durch hunderte wissenschaftlicher Studien und ihre langsame Verbreitung in einem größeren Publikum, setzt sich die Erkenntnis durch, dass das besinnungslose Trommeln gegen Sonne und Solarium und für immer wirksamere Sonnenschutz-Mittel und chemische Bräunung nicht der Gesundheit hilft sondern schadet – und das gleich mehrfach:

  1. Studien haben nachgewiesen, dass die Nutzung von Sonnenschutzmitteln nicht, wie angeblich beabsichtigt, vor Hautkrebs schützt, sondern in vielen Fällen genau das Gegenteil bewirkt: Das Melanom-Risiko steigt! (Jüngste Beispiele von vielen hier)
  2. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor verhindern praktisch vollständig die Bildung von Vitamin D über die Haut und befördern so den Vitamin D-Mangel. Ein steter Anstieg chronischer Erkrankungen wie Osteoporose, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen etc. sind die Folge.
  3. Die so hoch gepeitschte Sonnen-Angst und die panische Fixierung auf die Abwehr von UV-Strahlen macht einen vernünftigen,  für die Gesundheit notwendigen, positiven Umgang mit der natürlichen und künstlichen Sonne unmöglich. Statt gesunden Genuss der “guten” Sonne und dem ganz natürliches Ausweichen vor der “bösen” Sonne, fördern die vereinigten Industrie- und Dermatologen-Kampagnen den einseitigen Verzicht auf die lebensnotwendige aber kostenlose Sonnen-Gesundheit zugunsten der teuren und profitablen Sonnen-Killer.

Der Erfolg dieser Kampagnen aber trägt bereits den Keim ihres Mißerfolgs in sich.

Den Dermatologen hat ihre millionen-schwere Öffentlichkeitsarbeit, die vor eingenartigen statistischen Manipulationen nicht zurückschreckte,  die Honorar-Milliarden eines flächendeckenden Hautkrebs-Screenings beschert. Deren medizinischer Sinn aber wird inzwischen von Ärzten und Wissenschaftlern selbst in Zweifel gezogen. (“Gesetzliches Hautkrebsscreening vor dem Aus?“)

Die Kosmetik-Industrie hat zunehmend mit den Zweifeln an der Glaubwürdigkeit ihrer donnernden Sonnenschutz- und Selbstbräuner-Kampagnen zu kämpfen, je weiter sich die Informationen über die lebenswichtige Bedeutung von Vitamin D und die mangelnde Schutzwirkung gegen den Hautkrebs ausbreiten.  Um kreative Lösungen nie verlegen werden jetzt Selbstbräunungs-Cremes und Sprays mit Vitamin D-Zusatz auf den Markt geworfen – doppelter Gewinn mit angeblich modischer Bräune plus gesundem Vitamin D. Das aber liefert die Sonne kostenlos in sehr viel effizienterer Kombination bei vernünftigem Gebrauch.

Panik-Reaktion der Panik-Macher?

Schwer zu verstehen, warum es so schwierig sein soll,  Sonnengenuss und Sonnenschutz in sinnvoller Balance darzustellen und durchzusetzen. Dem Wohlbefinden und der Gesundheit dient beides – im Teamwork statt beim Catch-As-Catch-Can.

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