Archiv für das Tag 'Sonnenschein-Vitamin'

Augenrände im Vitamin D-WinterSchon der Blick in den Spiegel lässt Böses ahnen. Je weiter der Winter fortschreitet und die Haut immer blasser erscheinen lässt, desto deutlicher zeigen sich die Spuren von Alter und Ermüdung im Gesicht, vor allem  rund um die Augen.

Jetzt haben wir aktuell auch den wissenschaftlichen Beweis, dass dieser Eindruck nicht täuscht. Eine Studie der New Yorker AMA Laboratories im Auftrag der Kosmetik-Firma Adonia Organics folgte 5.000 Frauen im Alter zwischen 27 und 60m Jahren durch das Jahr und kommt zu dem Ergebnis:
Im Winter “altern” Frauen um genau vier (4)  Jahre und acht (8) Monate
in der Wahrnehmung ihrer Mitmenschen.  82 Prozent der Frauen hatten im Winter deutlich sichtbare dunkle Ränder um die Augen und erkennbare Tränensäcke. Im Sommer waren das nur 38 Prozent. Den ganzen Beitrag lesen »

Vitamin D-Mangel führt zu Stürzen und Brüchen Foto: iStockphoto

Wenn der Mensch nicht genug Sonne und damit nicht genug “Sonnenschein Vitamin D” bekommt, werden die Muskeln schwach und die Knochen brechen. Diese Erkenntnis ist längst nicht mehr umstritten. Den ganzen Beitrag lesen »

Die vorbeugende und schützende Wirkung des Sonnenschein-Vitamin D bei Multipler Sklerose, ähnlich wie bei anderen Autoimmunerkrankungen, ist sehr gut belegt. Aber bisher war nicht bekannt, wie es zu dieser Wirkung von Vitamin D auf den Verlauf der Multiplen Sklerose kommt. Eine gemeinsame Studien der University of Medicine and Dentistry of New Jersey und der Stanford University deckt diesen Zusammenhang jetzt auf: Das Vitamin D blockt die Zufuhr eines Proteins, das für die Entwicklung der Multiplen Sklerose wichtig ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kreuzbandriss

Sonnenschein-Vitamin D hilft heilen Foto: Fotolia

Vitamin D reguliert die Immunantwort des Körpers auf Infektionen aller Art. Soweit so bekannt.

Ein Ärzte-Team an der medizinische Fakultät der Universität von Utah, USA, geht jetzt in einer Studie der Frage nach, ob sich der Vitamin D-Status von Patienten nach einem Kreuzbandriss und der anschließenden Operation auf die Heilungschancen und Heilungsgeschwindigkeit auswirkt. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonnenschein-Vitamin D gegen Übergewicht

Sonne Macht schlank Foto:Fotolia

Macht Sonnenmangel dick? Es scheint so – auf Umwegen sozusagen.

Die Einlagerung und das “Management” von Fett im menschlichen Körper ist ein komplizierter Prozess. Ein Hormon mit der Bezeichnung “Adiponektin” spielt dabei eine wichtige Rolle. Da das Adiponektin die Wirsamkeit des Insulins fördert, erhöht ein zu niedriger Adiponektin-Pegel im Blut die Gefahr einer Diabetes-Erkrankung. Zusammen mit weiteren Hormonen, wie  dem “Leptin“,  reguliert das Adiponektin auch das Hungergefühl. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonnenschutz

Vorbräunen oder Eincremen - was ist der bessere Sonnenschutz?

Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, wo manche Presseagenturen ins Archiv greifen und die Vorjahrsmeldungen zum Thema Sonnenschutz und “Vorbräunen” recyclen. Beispiel hier die AFP.

Die Argumentation ist seit jeher ebenso stereotyp wie falsch:
Vorbräunen auf der Sonnenbank führe nicht zu mehr Sonnenschutz, weil Solarien (fast) nur UVA abstrahle. UVA sei aber nur für die “Sofortbräune”, also das Einfärben des Melanins zuständig. Für den Melanin-Nachschub und die Bildung der sogenannten “Lichtschwiele” dagegen sei das UVB verantwortlich.

Tatsache ist, dass moderne Solarien zwar im Vergleich zur Natursonne einen höheren UVA-Anteil im Strahlenspektrum haben, dass aber zumeist der UVB-Anteil durchaus noch ausreicht für ein schützendes Vorbräunen.

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CPME-Konferenz zu Vitamin D-Mangel in Europa

Vitamin D-Mangel bei Ärztekonferenz im Europäischen Parlament

Eine umfassende Dokumentation des Vitamin D-Mangels in Europa  will jetzt  die  WHO, die Weltgesundheitsorganisation, erstellen.

So eine  soeben veröffentlichten Erklärung der Public Advice International Foundation (PA International), einer WHO-Unterorganisation. Den ganzen Beitrag lesen »

Flyer "Die Sonne macht`s"

Titel des informativen Flyers zur Osteoporose-Prävention

Sonnen-Magel und den dadurch entstehenden Mangel an Vitamin D3 wird auch von den Ärzten mit zunehmender Sorge registriert. Rund um den Welt-Osteoporosetag gilt die Aufmerksamkeit vor allem den inzwischen als “epidemisch” bezeichneten Defiziten an “Sonnenschein-Vitamin” bei den Frauen jeden Alters.

Osteoporose ist eine der am explosivsten zunehmenden “Volkskrankheiten” mit entsprechenden Milliardenkosten für das Gesundheitssystem. Derzeit wird allein in Deutschland mit 8 Millionen Fällen gerechnet.

Jetzt berichtet die Ärzte Zeitung über eine neue Studie an der Heidelberger Universitätsklinik mit alarmierenden Ergebnissen:

…etwa 75 Prozent aller untersuchten Frauen (hatten) einen Vitamin-D-Mangel, das heißt eine Serumkonzentration von unter 20 ng/ml. Und nahezu jede dritte Frau hatte einen schweren Vitamin-D-Mangel mit Werten unter 10 ng/ml. Im Mittel lagen die Vitamin-D-Spiegel bei 14,9 ng/ml.”

Die Studie wurde bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in München vorgestellt.

Die Vitamin D-Werte waren während der Wintersaison zwischen Ende Oktober und Anfang April bei 209 Frauen zwischen 14 und 86 Jahren  erhoben worden.

Ein Vitamin-D-Mangel erhöht nicht nur das Risiko für Stürze und Knochenfrakturen, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für Erkältungskrankheiten“, schreibt die Ärzte Zeitung und empfiehlt ihren Lesern, den Patienten eine Bestimmung ihres Vitamin D-Spiegels im Blut (25(OH)D) anzurate.

Die Leitlinie Osteoporose des deutschen  Dachverbands Osteologie enthält unter anderem den Rat: „…ausreichende Sonnenlichtexposition (mind. 30 Minuten täglich Arme und Gesicht), ggf. Suppl. mit durchschnittlich 800-2000 IE Vitamin D…“ Allerdings kann im sogenannten “Vitamin D-Winter” von Ende Oktober bis März dieser Rat dem Vitmain D-mangel nicht abhelfen: Die UVB-Strahlen der Sonne reichen dann für die Vitamin D-Synthese in der Haut nicht aus. Ausreichend UVB kann in dieser Zeit nur im Solarium “bezogen” werden.

Ein informativer Flyer zu diesem Thema kann beim Photomed-Verband bezogen werden:
Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.
Talblick 24
77960 Seelbach
Tel.: 0 78 23/ 96 29 14
Fax:  0 78 23/ 96 29 15
info@photomed.de

Auführliche Fakten zu Osteoporose, Sonnen- und Vitamin D-Mangel auf denInternet-Seiten der International Osteoporosis Foundation.

Beim Pilz wird das "Sonnenschein-" zum "Blitz-Vitamin"

Der Pilz braucht nur einen Blitz, wo der Mensch ein ganzes Sonnenbad benötigt: Die tägliche Vitamin D-Dosis wird in modernen Produktionsstätten dem Champignon durch UV-Blitze von zwei Millisekunden aus einer Xenonlampe zugeführt. Je höher der Vitamin D-Gehalt sein soll, desto mehr Blitze sind notwendig. Eine Art Turbo-Pilz-Solarium.

Theoretisch könnte der Mensch damit seinen Vitamin D-Bedarf aus Champignons bestreiten. Tatsächlich sind die Pilze die einzigen Pflanzen, die einen nennenswerten Beitrag zum Vitamin D-Haushalt des Menschen leisten können.

Die Champignon-Farmer hatten mit der zunehmenden “Popularität” des Sonnenschein-Vitamins in der UV-Bestrahlung der Pilze ein überzeugendes Marketing-Instrument entdeckt. Es reicht aus, die Pilze nach der Ernte in der Sortieranlage zu bestrahlen, um ihren Vitamin D-Gehalt zu erhöhen. Allerdings handelt es sich hier umd das weniger wirkungsvolle Vitamin D2.

Aber erst die großen Frucht-Konzerne entwickelten die blitz-schnelle Methode der Anreicherung ihrer Produkte.

Pflanzenpathologe Gary Schroeder, “Pilzdirektor” eines dieser Konzerne, dazu: “Das ist so, als würde man die Pilze länger in die Sonne halten.” Wie lange, verrät er nicht. Vermutlich reicht dem Champignon, wie dem Menschen, eine 10-15minütige Ganzkörperbesonnung im Sommer zur Mittagszeit (unterschiedliche Hauttypen scheint es bei den Pilzen nicht zu geben), um sich die optimale Dosis einzuverleiben. Mit Blitz geht`s schneller – aber nur beim Champignon!

Quelle: fruchtportal.de

Foto: fotolia

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Viele Frauen leiden nach der Geburt an Stimmungsschwankungen, Trauergefühlen bis hin zur Depression. Die Wirkung von Vitamin D bei psychischen Störungen ist vielfach belegt. Die Frage lag also nahe nach einem Zusammenhang von Vitamin D-Mangel und “Baby Blues” oder der schwereren Form,  der “Postpartalen Depression”.

Ein Forschertam an der University of South Carolina, USA, ging dieser Frage nach bei knapp 100 Frauen, die nach der Geburt wegen unterschiedlich gravierender depressiver Verstimmungen in Behandlung waren. Nach einem  gängigen Depressionstest (Edinburgh Postpartum Depression Scale, EPDS) wurden in sieben  Besuchen monatlich der Vitamin D-Spiegel gemessen und mit dem Grad der depressiven Verstimmung abgeglichen.

Es zeigte sich, dass sich der Grad der Erkrankung mit dem Ausmaß des Vitamin D-Mangels veränderte. Je größer der Mangel, desto schwerer im Durchschnitt die Depression.

Allerdings weisen die Autoren selbst darauf hin, dass für eine sichere Schlussfolgerung breiter angelegt und methodisch präzisere Studien notwendig wären.

Quelle: PubMed

Studie: Pamela K. Murphy et al., An Exploratory Study of Postpartum Depression and Vitamin D, Journal of the American Psychiatric Nurses Assiciation, Vol. 16, No. 3, 170-177 (2010)

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