Archiv für das Tag 'Sterberisiko'

Der Sonnenmangel im nördlichen Winter kann tödlich sein. So formuliert eine Pressemeldung des schwedischen Sahlgrenska Academy zur Veröffentlichung eine großen Langzeitstudie über mehr als acht Jahre mit 2.800 schwedischen Männern. Danach verdoppelt der Vitamin D-Mangel, vor allem im schwedischen Winter, das Risiko an einer beliebigen Krankheit zu sterben.

Mit dieser Studie “ist uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt worden, wie wichtig die Sonne ist,” kommentiert Dr. Helena Johansson, die Leiterin des Forscherteams.

Der Unterschied zwischen den Vitamin D-Werten am Ende des Sommers (September) und dem Ende des Vitamin D-Winters in Schweden (Mai) war bei allen Teilnehmern gewaltig. Tatsächlich ist die Sonne in Schweden nur sechs Monate lang in der Lage, ausreichend “Sonnenschein-Vitamin” über die Haut zu bilden.

Wir haben nur Todesfälle an sich betrachtet, nicht einzelne Gründe für den Tod. Daher ist es schwierig, über die Gründe im einzelnen zu spekulieren,” so Johansson. Auch auf die Übertragbarkeit der Studienergebnisse auf Frauen wollte sich die Wissenschaftlerin nicht festlegen. Auch die Frage, ob eine allgemeine Erhöhung der Vitamin D-Versorgung tatsächlich die Sterberate, und in welchem Maße, absenken könnte, müsste erst noch in klinischen Studien untermauert werden.

Quelle: The Local

Wer sonnt lebt längerEine optimale Versorgung (75 – 87,5 nmol/L)  mit dem Sonnenschein-Vitamin D aus den verschiedenen Quellen – Sonnen- und Sonnenbank-Exposition, Ernährung, Nahrungsergänzung – verringert das Sterbe-Risiko insgesamt um etwa 30 Prozent gegenüber den Menschen mit einem akutenVitamin D-Defizit.

Von einer Verbesserung der Vitamin D-Versorgung profitieren die Menschen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel im Blut mehr als diejenigen mit günstigeren Ausgangswerten. In anderen Worten, je krasser das Vitamin D-Defizit, desto größer der Zuwachs an Lebenserwartung durch eine Erhöhung des Vitamin D-Spiegels. Den ganzen Beitrag lesen »

Ein niedriger Vitamin D- und ein hoher Parathormon-Spiegel (PTH, Produkt der Nebenschilddrüse) verdoppeln die Wahrscheinlichkeit, einen “plötzlichen Herztod” zu erleiden. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonne für`s Herz

Neues zu Herz und Sonnenschein-Vitamin vom AHA-Kongress

Nach einem schweren Herzanfall leben Patienten wesentlich länger bei guter Versorgung mit dem Sonnenschein-Vitamin D.

Frauen erleiden doppelt so häufig einen Herzinfarkt oder werden ansonsten herzkrank, wenn ihre Vitamin D-Werte zu niedrig liegen.

Überdosierung bei Einnahme von Vitamin D-Präparaten kann zu Herzflimmern führen. Bei Vitamin D-Bildung durch Sonne oder Solarium passiert das allerdings nicht.

Diese Ergebnisse dreier Studien wurden in diesen Tagen beim Jahreskongress der American Heart Association in Orlando, Florida, vorgetragen. Den ganzen Beitrag lesen »

Optimale Vitamin D-Werte gut für Herz und Kreislauf

Viel Sonnenschein-Vitamin - Herz was willst Du mehr! Foto: iStockphoto

Selten ist eine so große Zahl an Studien-Teilnehmern über eine so lange Zeit auf den Zusammenhang von Vitamin D-Versorgung und Gesundheit, insbesondere Herzgesundheit, beobachtet worden.
Das Ergebnis: Wer sonnt oder über Nahrungsergänzung seinen Vitamin D-Spiegel optimiert, lebt deutlich länger und leidet seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Arterienversteifung oder Diabetes 2. Den ganzen Beitrag lesen »

Sonne ist gut für die Gesundheit. Aber die Sonne ist auch mitverantwortlich für Hautkrebs, insbesondere für den weniger gefährlichen “weissen” Hautkrebs.

Dänische Wissenschaftler haben jetzt eine interessante Rechnung aufgemacht und das Ergebnis beim diesjährigen Kongress der European Artheriosclerosis Society in Göteborg vorgetragen:

Menschen mit einem “weissen” Hautkrebs, und damit vermutlich einem längerem und intensiverem Aufenthalt an der Sonne,

  • erleiden wesentlich seltener einen Herzinfarkt (34 Prozent),
  • brechen sich um ein Drittel seltener den Hüftknochen und
  • haben insgesamt eine um fast die Hälfte niedrigere Sterberate! Den ganzen Beitrag lesen »
Vitamin D und Herzversagen

Sonne(nschein-Vitamin) hilft Herzkrankheit überleben

Menschen mit einem Mangel an Vitamin D, dem Sonnenschein-Vitamin oder besser: Sonnen-Hormon, laufen Gefahr, eher an einem Herzversagen (oder aber auch aus beliebigem anderen Grund) zu sterben als Menschen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung.

Verkürzt gesagt: Wer sonnt lebt länger! Den ganzen Beitrag lesen »

Sonnenschein-Vitamin gegen Tod durch Lungenentzündung

Foto: iStockphoto

Das Risiko, an einer Lungenentzündung zu sterben, hängt ganz wesentlich ab vom Vitamin D-Spiegel im Blut des Erkrankten. Forscher an den Universitäten von Waikato und Otago in Neuseeland kommen zu diesem Ergebnis in einer Studie, in der sie 112 erwachsene Patienten mit beginnender Lungenentzündung auf ihre Vitamin D-Werte untersuchten und dann den weiteren Verlauf der Krankheit beobachteten. Den ganzen Beitrag lesen »

Das Sonnenschein-Vitamin D3 schützt vor Herzkranzgefäß-Erkrankungen und verlängert das Leben.

Eine österreichische Forschergruppe an der Universität Graz analysierten die Daten von 614 Teilnehmern der Hoorn Studie mit älteren Frauen und Männern, die jeweils in vier Gruppen nach der Höhe des Vitamin D-Spiegels im Blut (25(OH)D) eingeteilt und über durchschnittlich 6 Jahre beobachtet wurden. 51 Teilnehmer starben in dieser Zeit, 20 davon an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Für die Gruppe mit dem niedrigsten Vitamin D-Wert ergab sich ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an einer beliebigen Krankheit zu sterben. Das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, lag sogar um fast das Fünffache höher. Auch nach Berücksichtigung anderer Enflussfaktoren bieb es bei einem deutlich erhöhten Sterberisiko für die Probanden mit einem Vitamin D-Mangel. Da gerade ältere Menschen sich weniger an der Sonne aufhalten, selten ein Solarium benutzen und die Fähigkeit ihrer Haut zur Vitamin D-Synthese nachlässt, sind die Folgen bei diesen Altersgruppe besonders stark ausgeprägt.

Über ähnliche Ergebnisse hatte die Gruppe um die Professoren Pilz und Dobnig bereits im vergangenen Jahr berichtet.

Quelle:  Newswise

Studie:  S. Pilz , H. Dobnig et al.,  Vitamin D and mortality in older men and women, Clinical Endocrinology  (Oxf), vorab online, 18. Februar 2009 .